In Woche zwei konnte sich sein Revival von «Der Lehrer» tatsächlich steigern - die Anteile lagen weit über Senderschnitt. Eine zweite Reboot-Staffel dürfte damit in trockenen Tüchern sein.
Seit Ende Juli drehte die MadeFor Film im Auftrag von RTL sechs neue Folgen des früheren Comedy-Hits
«Der Lehrer». Letzte Woche Donnerstag fand die fertig produzierte Neuauflage erstmals ihren Weg auf die linearen Bildschirme. Zum Auftakt konnte man zumindest recht solide Resonanzen einfahren: Während die erste Folge 11,5 Prozent aufwies, steigerte sich die dritte im Verlauf bis auf 12,2 Prozent - 0,34 Millionen 14-49-Jährige waren im Schnitt dabei. Am Gesamtmarkt liefs ob 1,23 Millionen zu 6,7 Prozent ok, aber nicht euphorisch. Wie sah es denn nun in der zweiten Woche aus?
Im Endeffekt konnte die Neuauflage gestern (4. Juni) sich noch weiter Steigern. Demnach verfolgten die weiteren Geschehnisse erhöhte 0,45 Millionen am Zielgruppen-Markt, die den Prozentanteil auf klasse 14,0 Prozent brachten - ein voller Erfolg. Unauffälliger die Zahlen bei den Gesamtzuschauenden: Hier waren für die Kölner zunächst durchwachsene 5,9 Prozent im Angesicht von 1,18 Millionen zu holen. Die zweite Folge steigerte sich noch ganz leicht auf 0,46 Millionen Jüngere bei etwas gesunkenen 13,3 Prozent. Anschließend ging es relational aber wieder nach oben auf 14,1 Prozent durch 0,43 Millionen. Nach 23.00 Uhr wies eine Wiederholung aus 2016 gar feierliche 15,9 Prozent auf. Insgesamt steigerte man sich auf maximal auf 7,5 Prozent und 1,27 Millionen. Alles in allem hat sich die Neuauflage der Serie für RTL allein im Linearen schon ausgezahlt - die Streaming-Performance ist da noch gar nicht inbegriffen. Eine zweite Reboot-Staffel dürfte vor diesem Hintergrund nur noch Formsache sein.
Am Vorabend gelangte
«Alles was zählt» auf insgesamt 1,22 Millionen Interessierte bei akzeptablen 7,4 Prozent. Umworbene waren darunter 0,24 Millionen zu annehmbaren, aber ausbaufähigen 10,4 Prozent. Im weiteren Verlauf gelang es
«GZSZ» wie immer, die Zahlen noch zu steigern. Dieses mal gings immerhin bis auf solide 13,4 Prozent bei 0,38 Millionen Zielgruppen-Leuten. Passable 7,8 Prozent (1,43 Millionen) waren es insgesamt. Durch die Mordstorys dürfte das Interesse aber wieder noch merklicher ansteigen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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