«Frieda» - und die Quoten sind wieder bieder

Besser machte es zur Primetime Jörg Pilawa mit einem Fußball-Spezial von seinem Quiz - in Topform war jedoch auch dieses nicht.

Am Vorabend des 1.Juni um 18.00 Uhr strahlte Sat.1 abermals eine neue romantische Daily unter dem Titel «Frieda - Mit Feuer und Flamme» aus. Die alleinerziehende Intensivkrankenschwester Frieda (Laura Lippmann) kehrt darin in die Sächsische Schweiz zurück. Ausgezahlt hat sich die Produktion von frischem Stoff auch in diesem Falle aber nicht - der Sender wurde mit Anteilen um drei und zwei Prozent abgestraft mit Reichweiten um 0,05 Millionen Jüngere und 0,30 Millionen Ältere. Am Donnerstag (4. Juni) konnte die neue Serie ebenfalls nicht mehr Leute überzeugen...

Schon der Start in den Abend um 18.00 Uhr verlief vor ernüchternden Größenordnungen: 4,4 Prozent (0,08 Millionen) standen in der jüngeren Altersgruppe zu Buche, während es mit 2,4 Prozent gesamt (0,31 Millionen) sogar noch übler aussah. Die nächste Folge wurde direkt angehangen, denn auch diese Produktion läuft in Doppelfolgen. Ein Erfolg wurde auch sie nicht mit leicht verringerten 0,07 Millionen und verschlechterten 3,5 Prozent in der Zielgruppe. Am Gesamtmarkt hielt man das Publikum konstant, der Anteil reduzierte sich dennoch etwas auf 2,2 Prozent. Den dringend benötigten Turnaround am Sat.1-Vorabend konnte die Serie bislang also nicht einleiten.

In der Primetime sendete der Bällchensender ein Fußball-Spezial von «Das 1 % Quiz» - konnte man sich damit vom zuletzt aufgetretenen Durchhänger befreien? Jein, denn die Thematik sahen wenigstens 0,25 Millionen Leute des jüngeren Publikums und spülten einen akzeptablen Marktanteil von 7,4 Prozent zu den Unterföhringern - von der früheren Strahlkraft blieb man damit aber dennoch entfernt. Eine recht passable Leistung war bei den Älteren zu beobachten, die zu 6,7 Prozent (1,27 Millionen) die Produktion wählten. Im Anschluss ließ das Ranking «Deutschlands größte Geheimnisse» nach. Zu holen waren damit nur noch 0,13 Millionen Jüngere wie 0,38 Millionen Ältere bei Anteilen um durchwachsene 6,3 und behäbige 4,0 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
05.06.2026 08:58 Uhr Kurz-URL: qmde.de/172374
Mario Thunert

super
schade


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