Doch von vorn: Eine führende Zuschauerzahl fuhr das Erste ein mit
«DFB-Pokal»-Match zwischen Bayern und Magdeburg. Die Live-Übertragung aus der Münchner Allianz Arena erreichte insgesamt 4,43 Millionen Zuschauende und einen Marktanteil von starken 22,0 Prozent. Dies entsprach der klaren Führung an diesem Abend, wenngleich die Fünf-Millionen-Marke verfehlt wurde. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 1,03 Millionen und ganz tolle 26,3 Prozent gemessen - auch dies stellte natürlich den Sieg in jener Kategorie dar.
Das Zweite bot dagegen zwar nur eine Krimi-Wiederholung, die sich aber dennoch respektable Ergebnisse sicherte: Es war
«Wendland - Stiller und das große Schweigen». Insgesamt schalteten 3.85 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil lag bei absolut guten 17,8 Prozent - damit konnte man gegen Fußball mehr als respektable Gegenwehr leisten. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden jedoch nur 0,14 Millionen und sehr magere 3,7 Prozent Marktanteil gemessen.
Im restlichen Feld litten sämtliche Privatsender unter der Fußballkonkurrenz, die vor allem ihre Prozentanteile drückte. Noch am besten, aber dennoch nicht richtig gut schlug sich RTL mit
«Mario Barth deckt auf». Insgesamt schalteten 1,17 Millionen Zuschauende ein, der Marktanteil lag bei durchwachsenen 5,5 Prozent - etwas zugutehalten lässt sich, dass man gegen Fußball immerhin die Millionen-Marke halten konnte. Die 14- bis 49-Jährigen ließen hingegen in eine maue Zone von 0,26 Millionen und tief einstelligen 6,8 Prozent nach - im Vergleich am trotzdem noch die höchste Resonanz des Rest-Feldes.
VOX hatte mit einer wiederholten Folge von
«stern TV Reportage - Hausmeister im Brennpunkt» im gestrigen Kontext gerade noch so verschmerzbare Ergebnisse vorzuweisen. Konkret 0,23 Millionen der 14-49-Jährigen kamen zusammen und bescherten einen Anteil in Form 5,8 Prozent. Die Performance inklusive der älteren Zuschauenden lässt sich nur auf magere 2,9 Prozent durch 0,62 Millionen bemessen. Richtig übel erwischte es sogar Sat.1: Dort lief die zweite Folge
«The Taste» völlig ernüchternd: Mit Bezug zur jüngeren Zuschauerschaft stand man von der Reichweite grottig da - sie war in einer Größenordnung von lediglich 0,17 Millionen zu zweifelhaften 4,9 Prozent anwesend - dass man noch nicht einmal an eine VOX-Wiederholung heranlangte, ist kein gutes Zeichen. Insgesamt bewegte man nur 0,70 Millionen zum Einschalten, welche einen schlechten Prozentwert in Höhe limitierter 3,9 Prozent mit sich führten.
ProSieben programmierte
«Joko & Klaas gegen ProSieben - Best Of» - und war damit gleichsam abgeschmiert. Auch hier unzureichende 4,9 Prozent (0,17 Millionen) zeigt die Auswertung bei den Jüngeren. Insgesamt ließen bloß 0,27 Millionen die Reichweite extrem runterbrettern auf dezimierte 1,4 Prozent. Auf trüber Flughöhe Kabel Eins mit einem aufgewärmten Actionfilm:
«Hellboy 2: Die goldene Armee» stand blass da, weil bei der Ausstrahlung 3,7 Zielgruppen-Prozent herauskamen, wozu 0,14 Millionen führten. Bei den Leuten ab drei Jahren mobilisierte der Streifen 0,54 Millionen zu schwachen 2,6 Prozent. Noch weniger zu Melden hatte ein krisenhaftes RTLZWEI:
«Zuhause im Glück» brachte lediglich desolate 2,1 Prozent auf, weil nur 0,08 Millionen der Umworbenen von der Partie waren. Insgesamt lag man schlechte da mit 0,43 Millionen und 2,0 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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