Konnte das ZDF mit dieser Mischung aus Familiendrama, gesellschaftlichem Strukturwandel und arriviertem Cast ein großes Publikum erreichen?
Das ZDF setzte am Montagabend (26. Oktober 2026) auf den Fernsehfilm
«Neues Land», der eine Familiengeschichte mit den Folgen des Strukturwandels in Ostdeutschland verband. Die Geologin Ina Sedlitz kehrte nach vielen Jahren in ihr Heimatdorf Neukirch zurück, das sich vom ehemaligen Braunkohlerevier zu einem Tourismusgebiet mit künstlich angelegten Seen entwickelt hatte. Mit Jördis Triebel, Jörg Schüttauf und Ronald Zehrfeld war das Drama prominent besetzt. Konnte das ZDF mit dieser Mischung aus Familiendrama, gesellschaftlichem Strukturwandel und arriviertem Cast ein großes Publikum erreichen?
Die Einschaltzahlen zeigten, wie viele Zuschauer sich für
«Neues Land» interessierten. Insgesamt schalteten vorzeigbare 4,05 Millionen Menschen ein, der Marktanteil lag bei richtig guten 18,3 Prozent - das man auch ohne klassische Krimi-Ermittlung über vier Millionen kam, ist klar zu goutieren. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden allerdings lediglich 0,15 Millionen Zuschauer und ganz magere 4,2 Prozent Marktanteil gemessen - hier wäre sicherlich mehr drin gewesen.
Um 21.45 Uhr informierte das
«heute journal» über die wichtigsten Ereignisse des Tages. Das Nachrichtenmagazin erreichte insgesamt 3,03 Millionen Zuschauer und solide 15,4 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es erhöhte 0,31 Millionen und vernünftige 9,1 Prozent. Um 22.15 Uhr feierte anschließend der Horrorthriller
«Longlegs» seine deutsche Free-TV-Premiere im ZDF-Montagskino. Darin übernahm FBI-Agentin Lee Harker, gespielt von Maika Monroe, die Ermittlungen in einer seit Jahrzehnten andauernden Mordserie, bei der ganze Familien ausgelöscht wurden und rätselhafte Botschaften an den Tatorten zurückblieben. Nicolas Cage verkörperte den mysteriösen Serienkiller in dem von Oz Perkins inszenierten Film. Insgesamt sahen nur 0,93 Millionen Zuschauer zu, der Marktanteil betrug enttäuschend einstellige 7,6 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,12 Millionen Zuschauer und triste 5,6 Prozent gemessen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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