Ein neuer «Tatort» aus Kiel nimmt es «Dr. Nice» auf, privat können Joko & Klaas nur bei der Zielgruppe mithalten. Insgesamt gewinnt Kabel Eins?
Mit dem neuen
«Tatort: Unter Freunden» markierte das Erste zum Wochenabschluss 7,81 Millionen Zuschauer und damit einen Marktanteil von glatten 30,0 Prozent. Jüngere Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren ließen sich 0,91 Millionen und damit 19,8 Prozent des entsprechenden Marktes definieren. Im Zweiten versammelten sich hingegen über die Primetime hinweg 3,90 Millionen Zuschauer und damit 0,32 Millionen Jüngere für
«Dr. Nice». Hiermit waren 16,3 und 7,0 Prozent an den Märkten möglich.
Bei den Privaten angekommen, sollte Sat.1 mit
«Promi Big Brother» 1,04 Millionen Zuschauern im Gesamten versammeln. Hiervon ließen sich 0,34 Millionen Umworbene aus der klassischen Zielgruppe definieren. In Marktanteilen waren demnach 7,8 Prozent möglich, insgesamt reichte es zu 4,7 Prozent. Das war in puncto Zielgruppe dann auch der Gesamtsieg der Privaten - jedoch war insgesamt ein Kontrahent besser. Recht überraschend holte sich Kabel Eins mit
«Robin Hood» 1,05 Millionen Zuschauern im Schnitt den Tagessieg, das brachte dem Classics-Sender eine Quote von 5,0 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren mit 0,26 Millionen Umworbenen ebenfalls gute 6,3 Prozent drin.
Ebenfalls recht erfreulich gestaltete sich die Primetime bei VOX. Mit 0,78 Millionen Zuschauern im Schnitt schnappte sich die rote Kugel 0,78 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, was den dritten Platz brachte. Die Quote von 4,0 Prozent ist im Kontext des Primetime-Vergleichs gut. Die Zielgruppe kam indes mit 0,23 Millionen Umworbenen auf 6,0 Prozent. Um den Primetime-Check dann gänzlich auf den Kopf zu stellen, holte ProSieben mit
«Ein sehr gutes Quiz (mit hoher Gewinnsumme)» kurzerhand die beste Leistung bei den 14- bis 49-Jährigen. Kein Sender konnte mit den 0,35 Millionen Umworbenen aus Unterföhring mithalten, was sich auch in den starken 8,9 Prozent Marktanteil widerspiegelte. Problem für die rote Sieben war jedoch die Gesamtleistung, die mit 0,57 Millionen Zuschauern eher mäßig war. Die Quote von 2,9 Prozent ging dennoch in Ordnung.
Neben RTL, wo die
«NFL» über die Primetime hinweg lief, zeigte sich RTLZWEI mit einem Spielfilm.
«The Sixth Sense» lieferte in Grünwald jedoch lediglich 0,38 Millionen Zuschauer ab, was in schlimmen 1,7 Prozent resultierte. Die Zielgruppe konnte nicht wirklich etwas retten, mit 0,14 Millionen Umworbenen waren müde 3,2 Prozent möglich. Apropos RTL und «NFL»: Beim Köln-Sender lief über die 20:15 Uhr-Marke hinweg das «NFL»-Match
«Las Vegas Raiders at New England Patriots». Die Übertragung ab 19 Uhr startete mit 0,50 Millionen Zuschauern im ersten Viertel, das zweite Viertel ab 19:45 Uhr steigerte sich auf 0,54 Millionen Zuschauer. Damit waren Quoten von 2,5 und 2,4 Prozent drin. In der Zielgruppe brauchte sich RTL keinesfalls verstecken, 0,26 und 0,31 Millionen Umworbene sorgten für starke 8,4 und 7,7 Prozent. In der Spitze ging es in Köln bis zu 0,57 Millionen Zuschauern und 0,37 Millionen Werberelevanten hoch - das brachte im vierten Viertel ab 21:00 Uhr 2,5 Prozent gesamt und 8,0 Prozent am Markt der Zielgruppe.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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