Neue Deutsche Welle hält VOX gerade so über Wasser

Eine knapp vierstündige Dokumentation war am Samstagabend bei der roten Kugel zu sehen.

Am Samstagabend (10. Oktober 2026) setzte VOX um 20.15 Uhr auf die neue Musikdokumentation «Phänomen Neue Deutsche Welle». Die knapp vierstündige (!!) Produktion zeichnete den Weg einer musikalischen Bewegung nach, die zunächst in Clubs und im Punk-Underground entstand, ehe sie mit Künstlern wie Nina Hagen, Nena, DAF, Extrabreit, Joachim Witt und Peter Schilling die deutschen Charts eroberte. Die Ausgangslage auf dem Slot war allerdings schwierig: Erst vor zwei Wochen hatte «So klingt Deutschland – Unsere 33 beliebtesten Musicals und ihre Hits» mit lediglich 0,46 Millionen Zuschauern und 2,9 Prozent Marktanteil massiv enttäuscht. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren gerade einmal 0,10 Millionen und 3,9 Prozent dabei.

Derartige Probleme bereitete die gestrige Musik-Doku nun nicht - VOX konnte mit der Performance auskommen: Die Dokumentation lief von 20.15 Uhr bis kurz nach Mitternacht und erreichte im Schnitt folglich 0,71 Millionen Interessierte zu einem akzeptablen Marktanteil von wenigstens 4,1 Prozent beim Gesamtpublikum. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass die Millionen-Marke klar unerreicht blieb. Bei den 14- bis 49-Jährigen langten bereits 0,19 Millionen zu einem vertretbaren Anteil in Form 6,2 Prozent, der sich im Bereich des Senderschnitts aufhielt. Übergeordnet lassen sich letztlich begrenzte Durchschnitts-Reichweiten festhalten, die wohl auch wegen der langen Laufzeit annehmbare Prozent-Höhen zeitigten.

Am Vorabend setzte die rote Kugel durchgehend auf Tier-Content. Um 17.55 Uhr folgte «hundkatzemaus», das sich diesmal unter anderem mit der Zahnpflege bei Katzen beschäftigte. Das Tiermagazin kam auf 0,50 Millionen Einschaltende und hinnehmbare 4,0 Prozent. Bei den Jüngeren wurden bloß 0,07 Millionen und triste 4,5 Prozent gemessen. Direkt vor der Primetime lief ab 19.10 Uhr eine weitere neue Ausgabe von «Der Hundeprofi – Rütters Team», die die Umfänge zwar leicht ansteigen ließ auf insgesamt 0,63 Millionen, was zu der Zeit jedoch nur noch ausreichte zu gesunkenen 3,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen nur 0,12 Millionen und blasse 5,0 Prozent auf dem Papier - vom früheren Glanz war mal wieder nichts zu sehen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
11.10.2026 09:13 Uhr Kurz-URL: qmde.de/176436
Mario Thunert

super
schade


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• Phänomen Neue Deutsche Welle • hundkatzemaus • Der Hundeprofi – Rütters Team

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