Erst ging es um Mord, dann um Missbrauch: Marie Bröckling und Jonas Hummels präsentierten ihre Dokumentation «Tatort Jugendfußball».
Rudi Cerne führte seine Zuschauer durch eine internationale Ausgabe von
«Aktenzeichen XY… Ungelöst». Dieses Mal standen unter anderem zwei tote Neugeborene im Vordergrund, die Brüder waren. Der Fall begann in Deutschland und führte nach Tschechien. 3,82 Millionen Menschen sahen die Show, die auf 18,2 Prozent Marktanteil kam. Die Produktion von ZDF und SRF sicherte sich 0,67 Millionen junge Menschen, der Marktanteil lag bei 18,4 Prozent.
Das von Dunja Hayali moderierte
«heute journal» sahen sich 2,89 Millionen Menschen an, die Sendung aus Mainz sicherte sich einen Marktanteil von 15,8 Prozent. Die Nachrichtensendung holte sich 0,43 Millionen junge Zuschauer, sodass ein Marktanteil von 13,2 Prozent erreicht wurde. Beim
«auslandsjournal» sprach Alice Jung über die Vereinigten Staaten vor den Midterms, die Wohnungsnot in Großbritannien, Israel nach dem Hamas-Überfall und das Leben im Libanon. Dies wollten sich 1,52 Millionen Menschen anschauen, der Marktanteil lag bei schlechten 9,9 Prozent. Die Informationssendung sicherte sich 0,24 Millionen 14- bis 49-Jährige, womit ein Marktanteil von passablen 8,7 Prozent erzielt wurde.
Die
«Die Spur»-Dokumentation „Tatort Jugendfußball“ von Marie Bröckling und Jonas Hummels berichtete über ein System, das bislang von Schweigen geprägt ist. Doch zum ersten Mal sprechen in dieser Doku zahlreiche Fußballer offen über ihre Missbrauchserfahrungen. Dieser Film erreichte linear aber nur 0,80 Millionen Fernsehzuschauer und brachte schlechte 6,4 Prozent Marktanteil. Beim jungen Publikum wurden 0,09 Millionen erreicht, was zu üblen 4,1 Prozent führte.
Ab 23.15 Uhr sendete
«Markus Lanz» aus Hamburg. In der Talkshow waren dieses Mal Grünen-Co-Chef Felix Banaszak, CDU-Politiker Mathias Middelberg, „The Pioneer“-Politikexpertin Karina Mößbauer und „Zeitmagazin“-Chefredakteur Sascha Chaimowicz zu Gast. Dem Ruf folgten 0,72 Millionen Fernsehzuschauer, die 8,8 Prozent Marktanteil mitbrachten. Auch beim jungen Publikum war die Sendung eher mau. 0,09 Millionen Menschen standen für 6,8 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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