Der Hauptpreis geht zu gleichen Teilen an die Moderatorin des «heute journal» sowie an die Neu-Talkerin und Leiterin der ZDF-Redaktion Recht und Justiz.
Die ZDF-Journalistinnen Dunja Hayali und Sarah Tacke werden mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2026 ausgezeichnet. Der Hauptpreis geht zu gleichen Teilen an die Moderatorin des «heute journal» und des «ZDF-Morgenmagazin» sowie an die Neu-Talkerin und Leiterin der ZDF-Redaktion Recht und Justiz. Die Jury würdigt Dunja Hayali als Moderatorin, die "bestens vorbereitet in alle Richtungen kritisch fragt", und Sarah Tacke für ihren "Beitrag zu Wahrheit und Klarheit im demokratischen Diskurs". Die Preisverleihung findet am 5. November 2026 beim NDR in Hamburg statt.
ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten: "Ich freue mich sehr, dass mit Dunja Hayali und Sarah Tacke zwei herausragende Journalistinnen ausgezeichnet werden. Ein starkes Signal für einen unabhängigen Journalismus, der zunehmend unter Druck gerät. Dunja Hayali überzeugt mit ihrer besonderen Stärke im Gespräch und in der Reportage, Sarah Tacke mit ihrer Fähigkeit, komplexe rechtliche und gesellschaftliche Fragen verständlich einzuordnen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser besonderen Auszeichnung."
Dunja Hayali wird für ihre journalistische Arbeit als Moderatorin und Reporterin ausgezeichnet. Die Jury hebt ihre professionelle und kritische Gesprächsführung, ihre Präsenz in gesellschaftlichen Debatten sowie ihren Umgang mit öffentlichen Anfeindungen und digitalen Hasskampagnen hervor. Auch ihre Reportagen würdigt die Jury als Beispiel für einen Journalismus, der nah an den Menschen bleibt und zugleich kritisch nachfragt.
Sarah Tacke wird für ihre journalistische Arbeit an der Schnittstelle von Recht, Politik und Gesellschaft ausgezeichnet. Die promovierte Juristin und Leiterin der ZDF-Redaktion Recht und Justiz vermittelt nach Auffassung der Jury komplexe rechtliche Zusammenhänge verständlich, sachlich und fundiert. In der Begründung heißt es: "So ist die Arbeit der Juristin Sarah Tacke politischer, aber nicht politisierender Journalismus."
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