Veränderte Sehgewohnheiten und der anhaltende Spardruck besiegeln das Aus für eine der traditionsreichsten Sportsendungen der BBC.
Für britische Wintersportfans gehörte
«Ski Sunday» über Jahrzehnte so selbstverständlich zur kalten Jahreszeit wie Schnee und Skilifte. Nun beendet die BBC das traditionsreiche Format nach fast fünf Jahrzehnten. Die letzte Entscheidung sei nach sorgfältiger Prüfung getroffen worden, teilte BBC Sport mit.
«Ski Sunday» ging erstmals 1978 auf Sendung und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des britischen Sportprogramms. Die Sendung präsentierte Wettkämpfe, porträtierte erfolgreiche Wintersportler und erzählte Geschichten abseits der Pisten. Die BBC würdigte insbesondere die Arbeit der Moderatoren, Reporter und Produktionsmitarbeiter, die das Format über Generationen hinweg geprägt hätten.
Als Gründe für die Einstellung nennt der öffentlich-rechtliche Sender veränderte Nutzungsgewohnheiten und notwendige Einsparungen. BBC Sport müsse fortlaufend überprüfen, wie sich die Rundfunkbeiträge möglichst wirkungsvoll einsetzen ließen. Philip Bernie, Leiter der Sportveranstaltungen bei der BBC, bezeichnete das Aus als schwierige, aber erforderliche Entscheidung. Vom Wintersport zieht sich die BBC dennoch nicht vollständig zurück. Große Ereignisse sollen weiterhin auf den verschiedenen BBC-Plattformen übertragen werden. Dazu gehören insbesondere die Olympischen Winterspiele, für die sich der Sender die Rechte bis einschließlich 2032 gesichert hat.
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