NDR vollendet die «Stadt, Land, Fluss»-Trilogie

Timo Großpietsch folgt im neuen Dokumentarfilm der Elbe von ihrer Quelle bis zur Nordsee. Anschließend wiederholt der NDR die beiden Vorgänger.

Von einem unscheinbaren Betonring im Riesengebirge bis zur mächtigen Mündung bei Cuxhaven: Der Dokumentarfilm «Fluss» folgt der Elbe über 1.094 Kilometer und durch mehrere Jahrhunderte menschlicher Eingriffe. Der NDR zeigt den 83-minütigen Film in der Nacht zum Mittwoch, 14. Oktober 2026, um Mitternacht. Gleichzeitig stehen alle drei Teile der Trilogie «Stadt, Land, Fluss» in der ARD Mediathek bereit.

Regisseur, Autor und Kameramann Timo Großpietsch betrachtet die Elbe nicht als unberührte Naturlandschaft, sondern als industriell, politisch und wirtschaftlich geformten Lebensraum. Der Film führt durch Staudämme und entlang der früheren innerdeutschen Grenze, zeigt Hochwasser, Umweltzerstörung sowie den Abbau von Sand und Kies. Die großen Städte am Fluss bleiben dabei bewusst im Hintergrund.

«Fluss» verbindet dokumentarische Aufnahmen mit seltenem Archivmaterial und klanglichen Kompositionen. Den Jazz-Soundtrack schrieb Vladyslav Sendecki, der bereits die Musik zu den Vorgängerfilmen beisteuerte. Großpietsch selbst wuchs in Hamburg an der Elbe auf. Nach «Stadt» über urbane Räume und «Land» über Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion bilde der Fluss für ihn die notwendige Verbindung und den Abschluss der Reihe.

Der NDR strahlt die Trilogie im wöchentlichen Rhythmus aus. Auf «Fluss» folgt in der Nacht zum 21. Oktober «Stadt», in der Nacht zum 28. Oktober schließt sich «Land» an. Alle Filme liegen mit Dolby-5.1-Ton vor, «Fluss» wird in der ARD Mediathek zusätzlich in HDR angeboten.
01.09.2026 12:02 Uhr Kurz-URL: qmde.de/175096
Fabian Riedner

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