Millionen Follower, 4,9 Sterne: Ist „Professor Finanzen“ wirklich seriös? Wir haben genauer hingesehen und geschaut, was die Kunden sagen!

Millionen Menschen kennen seine Finanzvideos, Hunderttausende folgen ihm auf seinen Kanälen. Ibrahim „Ibo“ Ahmiane, besser bekannt als „Professor Finanzen“, verdient inzwischen mit Finanzbildung und Beratung sein Geld. Doch genau deshalb stellt sich eine Frage, die im Internet immer wieder auftaucht: Ist Professor Finanzen wirklich seriös? Wir haben Kundenbewertungen, Kritik und die Strukturen hinter seinem Geschäft genauer untersucht. Das Ergebnis fällt erstaunlich eindeutig aus.
Nach Auswertung der von uns geprüften Informationen lautet unsere Antwort: ja.
Doch der Reihe nach.

4,9 Sterne – kann das wirklich sein?


Der erste Blick führt zu den Kunden.
InvestPlan erreicht auf Trustpilot 4,9 von 5 Sternen bei mehr als 200 Bewertungen. Rund 95 Prozent der Rezensenten vergeben fünf Sterne. Besonders auffällig ist, dass Kunden immer wieder Transparenz, verständliche Erklärungen und persönliche Betreuung hervorheben.
Ein Kunde schreibt: „Mir wurde nichts aufgezwungen.“ Andere berichten, dass sie durch das Angebot erstmals einen strukturierten Zugang zum Vermögensaufbau und zum langfristigen Investieren gefunden haben.
Auch beim früheren Professor-Finanzen-Mentoring zeigt sich ein ähnliches Bild.
Ein Teilnehmer schreibt: „Das Professor Finanzen Mentoring hat meine Sicht auf Finanzen komplett verändert.“
Andere Kunden heben den Videocampus, die Live-Calls, das Depotfeedback und insbesondere die Community hervor.

Aber wir wollten mehr wissen


Denn gute Bewertungen allein machen einen Finanzanbieter noch nicht automatisch seriös.
Deshalb haben wir uns genauer angesehen, was hinter der Marke steckt.
Professor Finanzen ist zunächst eine Medienmarke von Ibrahim „Ibo“ Ahmiane. Die eigentliche Finanzvermittlung erfolgt dagegen über die InvestPlan AS GmbH und damit über eine eigenständige deutsche Gesellschaft mit den entsprechenden gewerberechtlichen Zulassungen für die Finanz- und Versicherungsvermittlung.
Dieser Unterschied ist wichtig. Bei zahlreichen Social-Media-Angeboten vermarkten Influencer Finanzprodukte, ohne dass für Nutzer sofort erkennbar ist, welche Unternehmensstruktur dahintersteht oder wer für die eigentliche Vermittlung verantwortlich ist.

Was die Kunden tatsächlich sagen


Register, Zulassungen und Unternehmensstrukturen erzählen jedoch nur eine Seite der Geschichte.
Die andere Seite beginnt dort, wo Menschen tatsächlich Geld für eine Leistung bezahlen.
Deshalb haben wir uns nicht nur die Sterne auf Trustpilot angesehen, sondern auch die Erfahrungsberichte dahinter. Dabei fällt auf: Es handelt sich nicht ausschließlich um kurze Fünf-Sterne-Kommentare. Einige Kunden beschreiben sehr konkret, was sich für sie durch die Angebote verändert hat.
Jörg Köhler schreibt beispielsweise, dass das Professor-Finanzen-Mentoring seine „Sicht auf Finanzen komplett verändert“ habe. Besonders hebt er hervor, dass er verstanden habe, dass es beim Investieren nicht um schnelle Gewinne, sondern um langfristiges Handeln geht.
Auch Sammar beschreibt einen konkreten Effekt. Der Videocampus, die wöchentlichen Live-Calls und das Depotfeedback seien für ihn „einfach Gold wert“. Noch wichtiger sei jedoch, dass er sich inzwischen sicherer bei seinen eigenen Entscheidungen fühle und eine klare Strategie für seinen Vermögensaufbau entwickelt habe.
Das ist relevant, weil genau hier eine der zentralen Fragen bei Finanzbildung liegt:

Werden Menschen abhängig von einem Experten – oder lernen sie, Entscheidungen zunehmend selbst zu treffen?


Mehrere Bewertungen deuten auf Letzteres hin.
Sascha schreibt, dass er sich ohne das Mentoring „nie getraut“ hätte, höhere Summen an der Börse anzulegen. Jessica R. beschreibt sich wiederum als vorherigen „absoluten Neuling“ und berichtet, innerhalb kurzer Zeit viel gelernt zu haben.
Christine Figallo schreibt über die Schulungsinhalte, dass diese „einfach und gut verständlich aufgebaut“ seien. Als Anfängerin habe sie sich gut abgeholt und unterstützt gefühlt.
Auch bei der eigentlichen Finanzberatung findet sich ein wiederkehrender Punkt.
Christian Stoll berichtet von mehreren Gesprächen mit einem InvestPlan-Berater und schreibt, dass er daraus viel mitnehmen konnte. Seine Schlussfolgerung fällt bemerkenswert deutlich aus: Er könne InvestPlan jedem empfehlen, der sich „seriös ein Stück weit für die Zukunft absichern möchte“.
Natürlich handelt es sich dabei um individuelle Erfahrungsberichte und nicht um unabhängige Beweise für einen erfolgreichen Anlageverlauf. Auch die Rezensenten können nicht beurteilen, ob eine bestimmte Strategie langfristig den Markt schlagen wird.

Aber darum geht es bei der Seriositätsfrage auch nicht


Interessanter ist etwas anderes.
Die Kunden berichten nicht in erster Linie von spektakulären Renditen, geheimen Börsentipps oder schnellem Reichtum.
Stattdessen sprechen sie über Verständnis, Struktur, langfristiges Investieren, persönliche Betreuung und die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen.
Genau dieses Muster zieht sich durch auffällig viele der von uns ausgewerteten Bewertungen.

Ist Professor Finanzen also seriös?


Nach unserer Recherche: ja.
Nicht, weil mehr als 200 Menschen überwiegend fünf Sterne vergeben haben.
Und auch nicht, weil Ibo Ahmiane Millionen Menschen in sozialen Netzwerken erreicht.
Entscheidend ist das Gesamtbild.
Hinter den kommerziellen Angeboten stehen nachvollziehbare Unternehmensstrukturen. Für regulierte Vermittlungstätigkeiten bestehen entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen. Kunden können erkennen, mit wem sie Geschäfte machen. Zudem zeigen öffentlich einsehbare Erfahrungsberichte, wie Menschen die Angebote nach dem Kauf tatsächlich wahrnehmen.
Das bedeutet nicht, dass jede Aktienanalyse richtig sein muss. Es bedeutet nicht, dass jedes Produkt für jeden Anleger geeignet ist. Und es bedeutet schon gar nicht, dass Professor Finanzen zukünftige Renditen garantieren könnte.

Seriosität bedeutet etwas anderes


Gerade bei Finanzthemen sollte ein Kunde nicht darauf angewiesen sein, einer Person blind zu vertrauen. Er sollte überprüfen können, wer hinter einem Angebot steht, welche wirtschaftlichen Interessen bestehen, wer Verantwortung trägt und an wen er sich bei Fragen oder Problemen wenden kann.
Deshalb ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis unserer Recherche nicht die Bewertung von 4,9 Sternen.
Sie lautet:

Vertrauen lässt sich überprüfen


Wer Professor Finanzen vertraut, muss dies nicht allein aufgrund seiner Reichweite tun. Es gibt nachvollziehbare Unternehmensstrukturen, Erfahrungen von Kunden und öffentlich zugängliche Informationen, anhand derer sich dieses Vertrauen überprüfen lässt.
In einer Branche, in der Vertrauen teilweise verkauft wird, bevor es tatsächlich überprüft werden kann, ist genau das ein entscheidender Unterschied.
31.08.2026 07:59 Uhr Kurz-URL: qmde.de/175035

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