Primetime-Check: Samstag, 7. Februar 2026

Wer sicherte sich den ersten Platz auf dem Primetime-Podium? Olympia, Krimi oder Dschungelcamp?

Trotz Olympia- und Dschungel-Konkurrenz war es wieder mal das Zweite Deutsche Fernsehen mit einem neuen Krimi «Thüringenkrimi - Gerechtigkeit», der Gold holte. Denn die Produktion holte führende 6,47 Millionen und ganz starke 26,0 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in blasser Anzahl vertreten – nur 5,1 Prozent bei 0,24 Millionen waren zugegen.

Auf einen äußerst vorzeigbaren Rang zwei bei allen ist schließlich RTL mit «Ich bin ein Star, holt mich hier raus!» gelangt. Insgesamt waren 4,22 Millionen zu sehr guten 17,8 Prozent dabei. In der Zielgruppe wies der Sender über 30 Prozent auf - überaus pralle 31,1 Prozent durch 1,44 Millionen Zielgruppen-Leute kamen auf und sicherten den klaren Sieg vor der Olympia-Primetime. Weil die stärksten Übertragungen bereits zur Daytime, und nicht zur Primetime liefen, kamen die «Olympischen Winterspiele» im Ersten nur auf Rang drei ins Ziel. Dies taten sie, weil nach einer verspäteten Tagesschau um 20.40 Uhr (2,59 Millionen/10,3 Prozent gesamt) das Interesse an weiteren Zusammenfassungen und Zwischengängen maximal nur auf 2,90 Millionen und 13,4 Prozent gelangte. Überdurchschnittlicher sah es bezüglich der 14-49-jährigen aus, die bis zu 0,79 Millionen und sehr gute 16,7 Prozent einholten. Später ließ Big Air Snowboard und die Kür im Eistanz wieder auf um die elf Prozent nach. Bei den Jüngeren waren noch um die 13 Prozent drin.

Mit riesigem Abstand folgte dann erst ProSieben. Der Sender war mit dem Streifen «Baywatch» aber noch akzeptabel unterwegs, weil bei der Ausstrahlung wenigstens 7,3 Zielgruppen-Prozent (0,33 Millionen) heraussprangen. Am Gesamtmarkt mobilisierte der Streifen nur 0,55 Millionen zu schmalen 2,3 Prozent. Bezeichnend ist, dass man damit bereits das Rest-Feld anführte. Für eigene Verhältnisse noch überraschend mäßig war RTLZWEI zugegen, das einen Film-Re-Run brachte. Verfolgen wollten die alte Komödie «DUFF - Hast du keine, bist du eine» immerhin 0,22 Millionen 14-49-Jährige, die die Zahlen bei abnickbaren 4,8 Prozent beließen. Inklusive der Älteren ließen sich jedoch bloß 0,32 Millionen bei ganz dünnen 1,3 Prozent ansprechen. Noch schlechter stand indes Sat.1 mit einer Abenteuer-Wiederholung da , wo der Film «Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers» gezeigt wurde. Die Story ließ die Resonanzen bei ernüchternden 4,4 Prozent und 0,20 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,68 Millionen zu grottigen 2,9 Prozent sahen zu.

Am meisten out of order waren VOX und Kabel Eins. Bei erstgenanntem stürzte die Filmwiederholung «Ruf der Wildnis» völlig ab, der Anteil knallte auf extrem desaströse 2,6 Prozent durch 0,12 Millionen in der Zielgruppe. Auch übergeordnet waren lediglich schwache 0,78 Millionen (3,3 Prozent) zugegen. Bei Kabel Eins am Ende performte ein «FBI: Special Crime Unit»-Marathon vollkommen desaströs. Zunächst 1,7 Prozent (0,08 Millionen), dann zumindest leicht erhöhte 2,6 Prozent standen auf dem Tableau - ein Totalschaden. Maximal waren 0,12 Millionen aus der Zielgruppe dabei. Insgesamt nur 0,38 Millionen zu verheerenden 1,6 Prozent wurden gemessen. Zu Beginn der Hauptsendezeit lag man sogar zweitweise noch hinter einem schwächlichen Zweitligaspiel beim Spartenkanal Nitro.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
08.02.2026 09:43 Uhr Kurz-URL: qmde.de/168789
Mario Thunert

super
schade


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