Im Vorfeld überzeugte das ZDF mit starken Reichweiten. Allerdings brachen die Zuschauerzahlen beim Angebot mit Böhmermann deutlich ein.
Das ZDF startete mit 4,22 Millionen Fernsehzuschauern ab drei Jahren in den Freitagabend. Eine neue Folge von
«Jenseits der Spree» verbuchte fabelhafte 19,7 Prozent Marktanteil. Allerdings gab es bei den 14- bis 49-Jährigen auch gemischte Gefühle, denn hier waren lediglich 0,16 Millionen vertreten. Das führte dazu, dass die Serie mit 4,8 Prozent recht schlecht abschnitt. Eine neue Folge von
«SOKO Leipzig» holte sich im Anschluss 3,71 Millionen Fernsehzuschauer und 17,7 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 0,21 Millionen ermittelt, der Marktanteil lag bei weiterhin schlechten 6,2 Prozent.
Die Trendwende beim jungen Publikum wurde schließlich mit dem
«heute journal» erreicht. Die Sendung aus Mainz sicherte sich 0,35 Millionen junge Fernsehzuschauer und verbuchte einen Marktanteil von 10,7 Prozent. Bei den Zuschauern ab drei Jahren ging es allerdings mit 2,82 Millionen und 15,2 Prozent ein deutliches Stück abwärts.
Für die
«heute show» schalteten dann allerdings wieder 3,87 Millionen Fernsehzuschauer ein, die Sendung aus Köln sicherte sich starke 23,0 Prozent. Bei den jungen Menschen fuhr man mit 0,69 Millionen das beste Ergebnis der ZDF-Primetime ein, der Marktanteil lag bei starken 22,7 Prozent. Schließlich stand noch das
«ZDF Magazin Royale» auf dem Programm, das mit Wolodymyr Selenskyj 1,68 Millionen Menschen anlockte. Das Interview holte einen durchschnittlichen Marktanteil von 13,3 Prozent. Dennoch lief die Sendung bei den Umworbenen mit 0,46 Millionen und 20,8 Prozent stark. Bis Samstagmorgen wurden zusätzlich 700.000 Aufrufe bei YouTube gesammelt. Allerdings wurden dort auch Menschen gezählt, die den Clip bereits nach wenigen Minuten abbrachen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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