Die Agentenkomödie mit Henry Hübchen, Katharina Thalbach und Corinna Harfouch bekommt bei ihrer Fernsehpremiere einen ausgesprochen unattraktiven Sendeplatz.
Eine deutsche Filmkomödie mit prominenter Besetzung, die bei ihrer Fernsehpremiere erst um 2.40 Uhr nachts läuft? Genau diesen ungewöhnlichen Sendeplatz hat das ZDF für
«Kundschafter des Friedens – Kubanische Nächte» vorgesehen. Der 92-minütige Spielfilm aus dem Jahr 2025 wird in der Nacht zum Donnerstag, den 3. Dezember 2026, ausgestrahlt. Damit dürfte die Produktion trotz ihrer bekannten Darsteller nur einen kleinen Teil des Fernsehpublikums erreichen. Regie führte Robert Thalheim, der gemeinsam mit Peer Klehmet auch das Drehbuch verfasste.
Im Mittelpunkt stehen erneut die pensionierten DDR-Auslandsspione, die einst zu den Besten ihres Fachs gehörten und angeblich sogar Fidel Castro bei einem Staatsbesuch an der Ostsee das Leben retteten. Als ihr ehemaliger Mentor stirbt, reisen die inzwischen betagten Geheimagenten zu dessen Beerdigung nach Kuba. Dort werden sie allerdings in ein neues Abenteuer verwickelt. Die letzte Bastion des Sozialismus soll vor dem wirtschaftlichen Ausverkauf bewahrt werden. Dafür müssen die ehemaligen Kundschafter noch einmal ihre alten Fähigkeiten einsetzen und sich gegen skrupellose Geschäftemacher und Verrat in höchsten Kreisen behaupten. Gleichzeitig erweisen sich die Annehmlichkeiten des Ruhestands als mindestens ebenso große Herausforderung.
Die Besetzung kann sich sehen lassen: Henry Hübchen übernimmt die Rolle des Falk, Katharina Thalbach spielt Tamara und Corinna Harfouch ist als Helene zu sehen. Hinzu kommen Thomas Thieme als Locke und Winfried Glatzeder als Harry. Außerdem gehören Alberto Ruano, Lynne Ann Williams und Rainer Reiners zum Ensemble. «Kundschafter des Friedens – Kubanische Nächte» setzt die 2017 gestartete Agentenkomödie «Kundschafter des Friedens» fort. Dass das ZDF die Fortsetzung ausgerechnet zur tiefsten Nachtzeit erstmals im Fernsehen präsentiert, ist angesichts der prominenten Besetzung bemerkenswert. Ein Sendeplatz im Hauptabendprogramm wäre für eine solche Produktion durchaus naheliegender gewesen.
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