ZDF begleitet junge Pflegerinnen beim Berufseinstieg

Die vierteilige Dokuserie «Start auf Station: Die jungen Pflegerinnen» zeigt ab dem 30. Oktober den Arbeitsalltag frisch examinierter Pflegekräfte an der Charité.

Das ZDF nimmt den Berufseinstieg in der Pflege in den Blick. Die neue Dokuserie «Start auf Station: Die jungen Pflegerinnen» begleitet Anna, Emilia, Franzi und Sude während ihrer ersten Monate als examinierte Pflegefachkräfte an der Berliner Charité. Alle vier jeweils 25-minütigen Folgen stehen ab Freitag, 30. Oktober 2026, um 9.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal bereit. Auch im linearen Programm wird die Produktion zu sehen sein. Von Montag, 2. November, bis Freitag, 6. November, zeigt das ZDF die Geschichten als 15-minütige Kurz-Doku-Reihe im «ZDF-Mittagsmagazin» ab 12.00 Uhr sowie in «hallo deutschland» ab 17.10 Uhr. Produziert wurde die Serie von Konvoi Film im Auftrag des Senders.

Nach ihrer dreijährigen generalistischen Ausbildung müssen die vier Berufseinsteigerinnen ihr Wissen nun eigenverantwortlich im Stationsalltag anwenden. Die Dokumentation begleitet sie bei medizinischen Herausforderungen ebenso wie beim Umgang mit Patienten und Angehörigen. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich Mitgefühl und persönliche Nähe bewahren lassen, wenn Zeitdruck, Erschöpfung und die Konfrontation mit schwerer Krankheit zum Arbeitsalltag gehören.

Die 21-jährige Franzi beginnt auf der Kinderintensivstation und wird bereits an ihrem ersten Tag mit einem Notfall konfrontiert. Sude, 23, arbeitet auf einer Kinderkrebsstation, wo erfolgreiche Therapien und akute Krisen unmittelbar aufeinanderfolgen. Die 24-jährige Emilia betreut auf einer gastroenterologischen Station mit Schwerpunkt Lebererkrankungen unter anderem Palliativpatienten. Ihre gleichaltrige Kollegin Anna arbeitet im Bereich Infektiologie und Pneumologie und begleitet einen Patienten, der seit Monaten auf eine Spenderlunge wartet.

Die vier Episoden tragen die Titel „Franzi: Notfall auf der Intensivstation“, „Sude: Fieberkrampf auf der Kinderkrebsstation“, „Emilia: Eine Krebspatientin in ihrem Alter“ und „Anna: Endlich ein Organ für Herrn Marx?“. Neben belastenden Situationen zeigt die Reihe auch Fortschritte und Momente der Freude, etwa das Ende einer Krebstherapie oder die Entlassung eines Kindes. Der Blick richtet sich dabei auf die jungen Pflegekräfte und darauf, wie sie ihren Platz im Beruf finden.

„Ich möchte nicht als Roboter enden, der einfach nur Aufgabe nach Aufgabe erledigt, sondern mit dem Herz am rechten Fleck für meine Patienten da sein“, beschreibt Emilia ihren Anspruch. Die Serie stellt diesem Ideal die Anforderungen des Klinikbetriebs gegenüber: aufeinanderfolgende Dienste, verschobene Pausen und die Notwendigkeit, auch nach emotional schwierigen Erlebnissen weiterzuarbeiten.

Buch und Regie übernehmen Constanze Viaene, Kathrin Dapper und Moritz Pohl. Für die Kamera zeichnen Nico Gühlstorf, Stefan Jungmann und Patrick Kinder verantwortlich, die Montage stammt von Eva Hartmann. Die ZDF-Redaktion liegt bei Ole Apitius aus der Redaktion von «hallo deutschland», die Sendungsleitung bei Markus Mörchen.
01.11.2026 11:39 Uhr Kurz-URL: qmde.de/177070
Fabian Riedner

super
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• ZDF-Mittagsmagazin • hallo deutschland

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