«Goodbye Deutschland» kehrt mit neuen Auswanderergeschichten zurück

Ab 20. November begleitet VOX wieder Menschen beim Neustart im Ausland. Die neuen Folgen führen nach Brasilien, Mallorca, in die USA und nach Sambia.

Die Auswandererdokumentation «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer» meldet sich am Freitag, 20. November 2026, um 20.15 Uhr mit neuen Folgen bei VOX zurück. In der ersten neuen Folge steht Christian Blankenhorn im Mittelpunkt, der vor fünf Jahren sein Leben als Airbus-Ingenieur hinter sich ließ. Der heute 51-Jährige lebt mit seiner Frau Umussy und den beiden gemeinsamen Töchtern im Amazonas-Gebiet Brasiliens. Nun möchte er ein ehemaliges Ritualhaus, in dem einst seine Liebesgeschichte mit Umussy begann, in eine Ferien-Lodge verwandeln. Damit will er eine zusätzliche Einnahmequelle schaffen und die finanzielle Zukunft seiner Familie absichern. Allerdings gestaltet sich der Umbau mitten im Regenwald schwierig. Dauerregen, hohe Luftfeuchtigkeit und Termiten erschweren die Arbeiten, während Baumaterial aus der weit entfernten Großstadt Manaus beschafft und über Flüsse und durch den Dschungel transportiert werden muss. Als auch noch ein abgestorbener Baum die Baustelle bedroht, gerät der Zeitplan zunehmend unter Druck.

Parallel dazu begleitet die Sendung Beata und Luciano Andoli auf Mallorca. Die 41-Jährige und ihr 43-jähriger Ehemann haben in Deutschland ihr Haus verkauft und ihre Arbeitsstellen aufgegeben, um auf der Baleareninsel ein neues Leben zu beginnen. In Cala Millor investieren sie 20.000 Euro in einen Segway-Verleih. Hinter dem beruflichen Neustart steckt allerdings vor allem ihr langjähriger Kinderwunsch. Nachdem mehrere Versuche einer künstlichen Befruchtung erfolglos geblieben sind, hoffen die beiden auf eine Behandlung in einer Klinik auf Mallorca. Dafür benötigen sie rund 15.000 Euro. Doch ausgerechnet das neue Geschäft bereitet Probleme: Mehrere der angeschafften Segways funktionieren nicht, und die Reparaturen könnten weitere Tausende Euro kosten.

Am Freitag, 27. November, um 20.15 Uhr erzählt «Goodbye Deutschland» zwei weitere Geschichten. Die zweifache Mutter Stefanie reist erstmals in die USA, um ihren Verlobten Brenton und dessen Familie kennenzulernen. Die Beziehung bringt eine besondere Herausforderung mit sich, denn Brenton sitzt seit sechs Jahren im US-Bundesstaat Iowa im Gefängnis. Stefanies Eltern wissen bislang nicht, dass der zukünftige Schwiegersohn ein verurteilter Strafgefangener ist. Die Dokumentation begleitet die Reise und zeigt, wie Stefanie mit der ungewöhnlichen Situation umgeht.

Die zweite Geschichte der Ausgabe führt nach Lusaka, die Hauptstadt Sambias. Der 31-jährige René Tschamler aus Ulm gibt seine berufliche Existenz in Deutschland auf, um mit seiner Partnerin Natascha zusammenzuleben. Der ehemalige Mitarbeiter eines großen Industriekonzerns lernte die heute 27-jährige Studentin vor drei Jahren während einer Reise kennen. Nach seiner Ankunft steht zunächst das Kennenlernen ihrer Eltern an. Dabei wird René mit einer familiären Tradition konfrontiert: Nataschas Eltern erwarten einen Brautpreis von bis zu zwölf Kühen. René lehnt diese Vorstellung ab, weil er seine Partnerin nicht wie eine Ware behandeln möchte. Die Sendung begleitet den Versuch des Paares, unterschiedliche kulturelle Erwartungen miteinander zu vereinbaren.
29.10.2026 07:36 Uhr Kurz-URL: qmde.de/176997
Fabian Riedner

super
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• Goodbye Deutschland! Die Auswanderer • Goodbye Deutschland

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