Wie das «Jenke. Experiment» Quotenmeter den Schlaf raubt

Vor rund zehn Tagen veröffentlichte ProSieben den Auftakt der zwölften «Jenke»-Staffel zum Thema Schlaflosigkeit.

Nach Informationen des Robert Koch-Instituts haben rund ein Drittel der Deutschen Ein- oder Durchschlafprobleme. Wie das „Deutsche Ärzteblatt“ berichtete, schlafen die Menschen im Schnitt schlechter als noch vor 15 Jahren. Die Autoren vermuten, dass beispielsweise die Smartphone-Nutzung sowie gesellschaftliche und militärische Krisen die Menschen wach halten.

Für ProSieben hat sich Jenke von Wilmsdorff auf die Suche nach dem perfekten Schlaf gemacht. Das «Jenke. Experiment» wurde allerdings unter dem Titel „Schlaflos – Wie uns schlechter Schlaf krank macht“ angekündigt. Haben die Autoren des Films etwa Ein- und Durchschlafprobleme mit der Schlafqualität verwechselt? In dieser Pseudo-Reportage kommt beispielsweise Schlafcoach Günther Amann-Jennson aus Österreich zu Wort. Außerdem testet Jenke mit seinem Sohn Jánik krude Mittel aus dem Ausland.

Die Dokumentation endet nicht etwa mit dem Hinweis, dass Betroffene doch bitte ihren Hausarzt aufsuchen sollten, sondern mit einem 19.000 Euro teuren Bett. Mitgründer des Unternehmens SAMINA, das Bett- und Schlafsysteme anbietet, ist im Übrigen Günther Amann-Jennson. Mario Thunert und Fabian Riedner haben sich nicht nur das «Jenke»-Experiment angeschaut, sondern auch die «MaiThink X»-Episode über Schlaf.




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17.10.2026 12:04 Uhr Kurz-URL: qmde.de/176607
Fabian Riedner

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• Jenke. Experiment • Jenke • MaiThink X

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