«Fleischwolf» geht weiter – jetzt im Hochkantformat

Die funk-Serie mit Zino Markarian und Andrej Filatow kehrt am 15. Oktober als «Fleischwolf 2go» zurück und erzählt ihre Geschichte erstmals in 93 kurzen Clips für Social-Media-Plattformen.

Aus einer klassischen Webserie wird ein vertikales Microdrama: Mit «Fleischwolf 2go» setzt funk die Comedyserie «Fleischwolf» fort und wagt zugleich einen Formatwechsel. Die neuen Folgen starten am Donnerstag, den 15. Oktober 2026, um 18.00 Uhr auf Instagram, TikTok, YouTube Shorts und Snapchat. Insgesamt sind rund 93 Clips mit einer Länge zwischen 30 und 90 Sekunden geplant. Pro Woche sollen drei neue Videos erscheinen, die Veröffentlichung läuft voraussichtlich bis Mai 2027.

Inhaltlich knüpft die Fortsetzung an die erste Staffel an. Zino und Filatow wollen unbedingt eine zweite Staffel ihrer Serie produzieren, doch funk stellt ihnen zwei Bedingungen: Sie müssen eine Million Klicks erreichen und eine Frau in ihr Team holen. Mit Sara Arslan scheint die passende Kandidatin gefunden, doch kaum ist die neue Mitstreiterin dabei, wird sie entführt. Für die beiden Hauptfiguren beginnt damit eine chaotische Geschichte, in der sie sich mit Managementproblemen, Vertragsverhandlungen und immer neuen Schwierigkeiten herumschlagen müssen.

Dabei setzt «Fleischwolf 2go» erneut auf eine Mischung aus überspitzter Comedy, Selbstironie und Anspielungen auf die Unterhaltungsbranche. Während Zino vor allem nach Anerkennung sucht und Konflikte möglichst diplomatisch lösen möchte, verfolgt Filatow seine Ziele mit deutlich größerem Selbstbewusstsein. Sara wiederum versucht, sich in der männerdominierten Umgebung zu behaupten, und lässt sich nicht so leicht über den Tisch ziehen. Hinzu kommen zahlreiche Gastauftritte, unter anderem von Kiarababa, badmómzjay, Leonard Kunz, Flaschko, Big Toe, Stachel und Nizi19.

Der Wechsel ins Hochkantformat ist dabei mehr als eine technische Anpassung. Anders als bei vielen Serien, deren Szenen nachträglich für soziale Netzwerke zugeschnitten werden, wurde «Fleischwolf 2go» von Anfang an für die mobile Nutzung konzipiert. Die Handlung wird in kurzen, aufeinander aufbauenden Episoden im Bildformat 9:16 erzählt. Wiederkehrende Figuren und eine fortlaufende Geschichte sollen dafür sorgen, dass die einzelnen Clips trotz ihrer geringen Länge zusammenhängend funktionieren.

Die erste Staffel hatte nach Angaben der Produktion mit 15 Folgen insgesamt rund 40 Millionen Aufrufe und zwei Millionen Interaktionen erzielt. Darüber hinaus wurde «Fleischwolf» für den Grimme-Preis 2026 in der Kategorie Kinder & Jugend nominiert. Hinter dem Projekt stehen erneut Zino Markarian und Andrej Filatow. Markarian ist Moderator, Schauspieler und Mitgründer der Produktionsfirma BANK, während Filatow als Regisseur und Creative Director arbeitet. Beide entwickelten das Konzept und sind als Autoren beteiligt. Die kreative Leitung übernimmt Filatow, Regie führt Fritz Eismann. Produziert wird «Fleischwolf 2go» von BANKproduziert, die Produktionsleitung liegt bei Marie Zeller.
14.10.2026 11:12 Uhr Kurz-URL: qmde.de/176533
Fabian Riedner

super
schade


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• Fleischwolf 2go • Fleischwolf

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