Die True-Crime-Serie mit Joshua Jackson, Alec Baldwin und Christian Slater wird bei TF1 Séries Films ausgestrahlt und anschließend kostenlos bei TF1+ angeboten.
Der französische Fernsehsender TF1 nimmt die erste Staffel der amerikanischen Dramaserie
«Dr. Death» in sein Programm auf. Ab Montag, den 2. November 2026, ist die Produktion jeweils ab 21.10 Uhr bei TF1 Séries Films zu sehen. Drei Tage später, am Donnerstag, den 5. November, wird die komplette erste Staffel kostenlos über die Streamingplattform TF1+ verfügbar gemacht. Im Mittelpunkt steht der reale Fall des amerikanischen Neurochirurgen Christopher Duntsch, dessen medizinische Eingriffe für zahlreiche Patienten schwerwiegende Folgen hatten.
Joshua Jackson verkörpert den Chirurgen Christopher Duntsch, der zunächst als vielversprechender Mediziner erscheint. Doch hinter seiner professionellen Fassade verbirgt sich ein Arzt, dessen Operationen immer wieder katastrophale Ergebnisse haben. Während Patienten schwere Schäden davontragen, stellt sich zunehmend die Frage, warum Duntsch seine Tätigkeit überhaupt fortsetzen kann. Die Serie zeichnet nach, wie medizinische Fehlleistungen, institutionelle Versäumnisse und persönliche Interessen ineinandergreifen.
Eine zentrale Rolle spielen die Ärzte Robert Henderson und Randall Kirby, die von Alec Baldwin beziehungsweise Christian Slater dargestellt werden. Die beiden beginnen, Duntschs Arbeit genauer zu untersuchen, und versuchen, weitere Patienten vor ihm zu schützen. Dabei stoßen sie auf erhebliche Widerstände innerhalb des Gesundheitssystems. Neben den drei Hauptdarstellern gehören Grace Gummer und AnnaSophia Robb zum Ensemble.
Entwickelt wurde «Dr. Death» von Patrick Macmanus. Die erste Staffel basiert auf dem gleichnamigen erfolgreichen True-Crime-Podcast und wurde ursprünglich 2021 beim amerikanischen Streamingdienst Peacock veröffentlicht. In acht Episoden verbindet die Produktion die Rekonstruktion des Kriminalfalls mit der Frage, wie ein Arzt trotz zahlreicher Warnsignale über längere Zeit weiterpraktizieren konnte.
Bei Quotenmeter
fiel das Urteil über die erste Staffel allerdings ernüchternd aus: „Der Stoff taugt einfach keine acht Folgen, die eine Laufzeit von sechs Stunden haben. Die Szenen sind zeitweise einfach zu lang, es wird oftmals dasselbe wiederholt und schon nach der ersten Stunde ist klar, dass wohl Duntsch ein Pfuscher ist. Das große Staffelgeheimnis ist gar nicht so spektakulär, um damit eine Miniserie zu füllen. Jeder kann die Geschichte des ehemaligen Footballers, der schließlich eine MD-PhB-Ausbildung und schließlich in Tennessee eine Fachartausbildung für Neurochirurgie begann und abschloss, nachlesen.“
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