Geht der neue Sendeplan für «The Voice of Germany» auf?

2025 lief «The Voice of Germany» noch am Donnerstag und Freitag - zunächst im Wechsel zwischen ProSieben und Sat.1. 2026 hat die Sendegruppe einen anderen Plan - geht das auf?

Am gestrigen Freitagabend startete bei Sat.1 die 16. Staffel von «The Voice of Germany» - zunächst ist das nicht etwa besonders, dennoch lohnt der etwas genauere Blick. 2025 startete die Unterföhring-Sendegruppe noch an einem Donnerstag und bei ProSieben. Der neue Plan sieht da anders aus, zunächst ging es beim Bällchensender los und zudem eben an einem Freitag - ProSieben kommt zur neuen Staffel am heutigen Samstag, dem 12. September. So geht das Wechselspiel zwischen Sat.1 und ProSieben zunächst auch weiter - zumindest für die Blind Auditions. Am generellen Konzept der sich drehenden Stühle hat sich nichts geändert - dieses Jahr nimmt neben Shirin David und Nicot Santos ds Due Michi und Smudo Platz, natürlich ist Rea Garvey ebenfalls weiterhin mit dabei.

Lohnte sich die Sendeplan-Umstellung? Zumindest auf den ersten Blick rein gar nicht. Im September 2025 startete ProSieben in die 15. Staffel der Show vor 1,36 Millionen Zuschauern, was damals an einem Donnerstag 6,8 Prozent Marktanteil brachte. Die gestrige Premiere der neuen Staffel bei Sat.1 lieferte eine Reichweite von durchschnittlich 1,29 Millionen Zuschauern, immerhin war der Marktanteil mit 7,0 Prozent leicht besser. Ein deutlicheres Minus - und das sowohl in Reichweite als auch in der Quote - musste der Bereich der 14- bis 49-Jährigen hinnehmen. 2025 konnten zum Start der Show bei ProSieben noch 0,41 Millionen gemessen werden, am damals ersten Freitag bei Sat.1 waren einen Tag später 0,51 Millionen Umworbene dabei. Die ersten vier Folgen der vergangenen Staffel lieferten Marktanteil im zweistelligen Bereich ab.

Mit derartigen Reichweiten- und Quoten-Bereichen hatte der gestrige Priemetime-Start bei Sat.1 gar nichts zu tun. Es kamen lediglich 0,20 Millionen Umworbenen im Schnitt zusammen, so schaffte der Bällchensender eher mittelmäßige 6,3 Prozent am entsprechenden Markt. Dennoch - das darf bei der Analyse natürlich nicht unter den Tisch fallen - war die genannte Leistung mitunter das Beste, was der gestrige TV-Tag zu bieten hatte. Lediglich einige Formate aus Köln waren besser.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
12.09.2026 09:30 Uhr Kurz-URL: qmde.de/175471
Felix Maier

super
schade


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The Voice of Germany

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