Am 11. September 2001 veränderte sich mit dem Terroranschlag auf das World Trade Center in New York in Teilen die ganze Welt. 25 Jahre später blickten die öffentlich-rechtlichen Sender zurück.
Zum Gedenken an den 11. September 2001 produzierte das Erste eine 90-minütige Dokumentation, teilweise mit Augenzeugenberichten, Tonaufnahmen aus den entführten Flugzeugen und Videoaufnahmen der schrecklichen Szenen auf New Yorks Straßen. Diese Dokumentation fand am gestrigen 11. September 2026 in der Primetime Platz im Sendeplan des Ersten - mit Erfolg. Durchaus gute 2,99 Millionen Zuschauer konnten im Schnitt erreicht werden, das bescherte der blauen Eins eine Quote von 15,5 Prozent.
Wohl dabei jedoch noch auffälliger sind die guten Zahlen aus dem Bereich der 14- bis 49-Jährigen. Das Erste konnte ab 20:15 Uhr im Schnitt 0,63 Millionen junge Zuschauer binden. Mit dieser Reichweite ergab sich ein prozentualer Anteil von 19,9 Prozent am entsprechenden Markt. Nach der «heute-show», die mit 0,81 Millionen Jungen und 25,3 Prozent Marktanteil gestern dominierte, präsentierte das Erste mit der Primetime-Platzierung das Beste, was der Markt der 14- bis 49-Jährigen zu bieten hatte.
Im Zweiten widmente man sich dem Thema mit einem «ZDF spezial». Das
«ZDF spezial: 11. September - Der Tag, der die Welt veränderte» wurde jedoch bereits ab 19:30 Uhr im Programmplan platziert. Vor der Primetime kamen daher in Mainz 2,00 Millionen Zuschauer zusammen, das reichte für eine Quote von 11,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen ergab sich mit 0,13 Millionen Zuschauern und einer Quote von 5,7 Prozent eine deutlich kleinere Aufmerksamkeit als beim Ersten.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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