Naturprojekt «Wilde Erde: Afrika» startet

Fast vier Jahre Dreharbeiten in rund 30 Ländern: Eine neue siebenteilige Reihe zeigt seltene Tierarten und bislang nicht dokumentierte Verhaltensweisen.

Ein schwarzer Regenfrosch, der erstmals für das Fernsehen gefilmt wurde, nächtliche Elefantenjagden von Hyänen und seltene Bilder eines wildlebenden Schwarzpanthers: National Geographic will mit «Wilde Erde: Afrika» einige ungewöhnliche Aufnahmen präsentieren. Die siebenteilige Naturdokumentation bildet zugleich den Auftakt eines mehrjährigen Projekts, das nach und nach verschiedene Kontinente porträtieren soll. National Geographic zeigt die ersten vier Folgen am Samstag, 3. Oktober, ab 14.50 Uhr am Stück. Die verbleibenden drei Episoden folgen am Sonntag, 4. Oktober, ebenfalls ab 14.50 Uhr. Bei Disney+ steht die komplette Staffel bereits ab dem 3. Oktober zum Abruf bereit.

Für das erste Kapitel war das Produktionsteam nahezu vier Jahre lang in fast 30 afrikanischen Ländern unterwegs. Neben klassischen Naturaufnahmen kommen moderne Filmtechnologien und CGI zum Einsatz, um auch die Entstehung und Entwicklung der unterschiedlichen Landschaften zu veranschaulichen. Die Reise führt durch Wüsten, Wälder, Dschungel, Berge und Inselwelten und beschäftigt sich mit der Frage, wie Tiere sich an die jeweiligen Lebensbedingungen angepasst haben.

Zu den dokumentierten Beobachtungen gehören neben dem schwarzen Regenfrosch und den jagenden Hyänen auch Schimpansen, die spezielle Werkzeuge benutzen, um nach Algen zu fischen. Jede Episode endet zudem mit einem sogenannten «Explorer Spotlight». Darin werden Wissenschaftler, Fotografen und National-Geographic-Explorer vorgestellt, die an der Erforschung und dem Schutz der jeweiligen Lebensräume beteiligt sind.

Das Finale verschiebt schließlich den Schwerpunkt von der Tierwelt auf die Menschen. Vorgestellt werden afrikanische Naturschützer, lokale Initiativen und Forscher, die sich für den Erhalt der Ökosysteme einsetzen. «Wilde Erde: Afrika» entstand als Zusammenarbeit von National Geographic, der National Geographic Society und Rolex. Die BBC Studios Natural History Unit übernahm die Produktion.

In der englischen Originalfassung führt Wunmi Mosaku durch die sieben Episoden. Die aus «Loki» und «Lovecraft Country» bekannte Schauspielerin fungiert zugleich als Executive Producer. Simon Blakeney ist für BBC Studios ebenfalls als ausführender Produzent beteiligt, auf Seiten von National Geographic übernimmt Pam Caragol diese Aufgabe.

„Afrika beherbergt einige der spektakulärsten Wildtiere und dramatischsten Landschaften unseres Planeten, und «Wilde Erde: Afrika» fängt sie in atemberaubenden, erstklassigen Naturdokumentationen ein“, sagt Courteney Monroe, Präsidentin von National Geographic. „In sieben außergewöhnlichen Episoden enthüllt die Serie bisher unbekannte Verhaltensweisen, erforscht die Kräfte, die den Kontinent geprägt haben, und würdigt die bemerkenswerten Wege, auf denen sich das Leben anpasst und gedeiht. Außerdem rückt sie die National Geographic Explorer, Wissenschaftler und Naturschützer ins Rampenlicht, deren bahnbrechende Arbeit unser Verständnis von Afrika kontinuierlich vertieft und dazu beiträgt, seine wilde Zukunft zu sichern.“

„Der Start von «Wilde Erde: Afrika» markiert ein spannendes neues Kapitel in der 70-jährigen Partnerschaft zwischen Rolex und der National Geographic Society, aus der zuletzt die ‚Perpetual Planet Expeditions‘ hervorgingen“, sagte Arnaud Boetsch, Leiter der Abteilung für Communication & Image bei Rolex. „In sieben Episoden zeigt diese außergewöhnliche Filmproduktion, dass der Schutz des wilden Herzens Afrikas damit beginnt, seine empfindlichen Ökosysteme zu verstehen. Indem die Serie die Explorer und Wissenschaftler in den Mittelpunkt rückt, die an vorderster Front für den Naturschutz arbeiten, verspricht sie, nicht nur staunen, sondern auch Hoffnung für die Zukunft zu wecken.“
11.09.2026 16:20 Uhr Kurz-URL: qmde.de/175467
Fabian Riedner

super
schade


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Wilde Erde: Afrika Explorer Spotlight Loki Lovecraft Country

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