Der spektakuläre Diebstahl einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum steht im Mittelpunkt des vierteiligen HBO Originals.
Das deutsche HBO Max baut seine Eigenproduktionen um ein non-fiktionales Format aus. Am 13. November startet mit
«Clangold» die erste deutsche Doku-Eigenproduktion des Streamingdienstes. Die vierteilige Reihe beschäftigt sich mit dem spektakulären Diebstahl der Goldmünze «Big Maple Leaf» aus dem Berliner Bode-Museum im Jahr 2017. Einen ersten Trailer hat HBO Max am Donnerstag veröffentlicht.
Mitten in Berlin verschwand damals eine rund 100 Kilogramm schwere Goldmünze aus dem Museum. Die anschließenden Ermittlungen führten ins Berliner Clan-Milieu und entwickelten sich zu einem viel beachteten Kriminalfall. «Clangold» will dabei nicht allein die Tat rekonstruieren, sondern vor allem das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ermittlern und Tätern nachzeichnen.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Ermittlungsarbeit und der spätere Prozess, die aufgrund des großen öffentlichen und medialen Interesses auch Polizei und Justiz vor besondere Herausforderungen stellten. Die Dokumentation beschäftigt sich dabei mit Loyalitäten und Machtstrukturen innerhalb des untersuchten Milieus und möchte Einblicke in die Strukturen organisierter Kriminalität in Berlin geben.
Hinter «Clangold» steht die beetz brothers film production, die bereits zahlreiche dokumentarische Stoffe für den internationalen Markt umgesetzt hat. Christian Beetz fungiert als Produzent, Georg Tschurtschenthaler als Executive Producer. Die Regie übernahm Jan Zabeil. Auf Seiten von HBO Max verantwortet Anke Greifeneder die Redaktionsleitung. Unterstützt wurde die Produktion vom German Motion Picture Fund sowie vom Medienboard Berlin-Brandenburg.
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