Phoenix kommt nicht zur AfD-Wahlparty

Der Ereignis- und Dokumentationskanal wollte von der Wahlveranstaltung der AfD in Halle berichten.

Der Fernsehsender Phoenix konnte am Sonntag zunächst nicht wie geplant direkt von der AfD-Wahlveranstaltung in Magdeburg berichten. Während seiner Sondersendung zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt teilte der Sender gegen 17.10 Uhr mit, dass das eingesetzte Kamerateam aufgrund des großen Andrangs nicht bis zur Veranstaltung der Partei gelangt sei. Ein Problem habe es demnach bereits beim Einlass auf das Messegelände gegeben, das für den Zugang zur AfD-Wahlparty durchquert werden musste.

In der Sendung erklärte die Moderatorin: „Wir hätten sehr gerne auch direkt zur AfD geschaltet, aber vor Ort in Magdeburg scheint es so voll zu sein, bei der AfD, dass das Kamerateam nicht reingekommen ist.“ Hinweise darauf, dass die AfD Phoenix gezielt den Zutritt verweigert hätte, gab es somit nicht. Vielmehr war der außergewöhnlich große Andrang von Medienvertretern der Grund dafür, dass das Team zunächst nicht zur Wahlveranstaltung gelangen konnte.

Phoenix begleitete die Landtagswahl am Sonntag mit einer umfangreichen Live-Sondersendung. Neben Schalten zu den Parteien waren Gespräche mit Korrespondenten, aktuelle Zahlen, Hochrechnungen und Analysen vorgesehen. Im angekündigten Wahlprogramm waren im weiteren Verlauf des Abends auch Einordnungen aus dem ZDF-Wahlstudio geplant.
06.09.2026 17:15 Uhr Kurz-URL: qmde.de/175273
Fabian Riedner

super
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