Anna Schneider und Sebastian Vorbach moderieren im September zweimal wöchentlich einen neuen Live-Talk. Politiker sind in dem Format ausdrücklich nicht vorgesehen.
Vier Journalisten, drei bis vier Themen und keine Politiker: WELT startet am Donnerstag, 3. September, den neuen Live-Talk
«Unter Vier». Anna Schneider und Sebastian Vorbach führen jeweils montags und donnerstags um 16.15 Uhr durch die 35-minütige Sendung. Das Format ist zunächst auf den sogenannten Super-Wahlmonat September zugeschnitten. Die beiden Hosts begrüßen pro Ausgabe zwei wechselnde Gäste. Dabei setzt der Nachrichtensender vor allem auf eigene Kolumnisten und externe Politikjournalisten. Für die ersten Sendungen wurden Daniel Friedrich Sturm vom „Tagesspiegel“ (früher „Welt“), Dorothea Schupelius (Politikchefin Welt TV), Claudius Seidl von der „Süddeutschen Zeitung“, der rbb-Moderator Jörg Thadeusz und Ulf Poschardt („Welt“) angekündigt.
Anna Schneider arbeitet als Chefreporterin bei WELT und veröffentlicht den Newsletter „Anna Schneider ist so frei“. Sebastian Vorbach ist WELT-Redakteur und gehört zu den prägenden Kommentatoren von «Meine Welt, meine Meinung». Helge Fuhst, WELT-Chefredakteur: "Mit «Unter Vier» rücken wir im Super-Wahlmonat das dringende Bedürfnis der Zuschauer nach journalistischer Einordnung in den Mittelpunkt. Anna Schneider und Sebastian Vorbach bieten mit ihren Gästen jene analytische Reibungsfläche, die es in dieser intensiven politischen Phase braucht."
Der Titel spielt mit einer Tradition des deutschen Politikjournalismus. Bei Hintergrundgesprächen kennzeichnen die Formulierungen „unter eins“, „unter zwei“ und „unter drei“, wie Aussagen verwendet werden dürfen: „Unter eins“ bedeutet freie Verwendbarkeit einschließlich namentlicher Zitate, „unter zwei“ erlaubt die Veröffentlichung ohne Nennung der Quelle und „unter drei“ bezeichnet vertrauliche Informationen, die nicht veröffentlicht werden dürfen. «Unter Vier» führt diese Reihe augenzwinkernd fort: Hier diskutieren vier Journalisten ihre Einschätzungen nicht vertraulich im politischen Hinterzimmer, sondern live vor dem Fernsehpublikum. Zugleich verweist der Titel auf die Besetzung der Runde aus zwei Moderatoren und zwei Gästen.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel