Zwar kann man die Anteils-Steigerung löblich erwähnen - ein merklicher Zuschauer-Anstieg ging damit jedoch nicht einher.
Am letzten Montag, den 17. August 2026 um 20.15 Uhr ging die neue Staffel von
«Die Verräter» los, die dieses Mal in einer geballten Event-Programmierung probiert wird. Es verfolgten die erste Folge linear aber lediglich überschaubare 0,25 Millionen am Zielgruppen-Markt, die den Prozentanteil auf ernüchternd einstellige 7,6 Prozent brachten. Zum Auftakt der zweiten Woche konnte man sich zwar ein bisschen steigern auf bis zu 8,2 Prozent (Jüngere) und 7,2 Prozent (gesamt) - ein wirklicher Break-Even gelang linear für die aktuelle Runde aber dennoch nicht. Eventuell ja doch noch am Mittwoch, den 26. August, kurz vor dem Finale?
Am gestrigen Mittwoch waren linear tatsächlich merkliche Steigerungen möglich - die sich aber vor allem auf die prozentualen Relationen bezogen. Demnach verfolgten die Folge weiter völlig gleichbleibende 0,27 Millionen am Zielgruppen-Markt, die den Prozentanteil an diesem Abend (wohl ob niedrigerer TV-Nutzung) auf zweistellige 10,0 Prozent steigerten. (Erinnerung: Am Montag waren es ebenfalls 0,27 Millionen). Erstmals in der laufenden Runde war damit ein zufriedenstellender Anteil für RTL-Verhältnisse möglich - die Reichweite ließ für die Ansprüche des Senders dennoch Luft nach oben - man kam weiterhin nicht über 0,30 Millionen. Ein Grund, das gestrige Resultat über die Maßen hochzujubeln, besteht also eigentlich weniger. Moderat gesteigert hielten sich die Zahlen bei den Gesamtzuschauenden: Hier waren 7,3 Prozent im Angesicht von 1,36 Millionen zu holen - kein euphorisches, aber respektables Resultat für RTL immerhin ein Stück über der Millionen-Hürde.
Nach 22.15 Uhr lief
«Stern TV» vor leicht verringerten 0,18 Millionen zu noch passablen, aber einstelligen 9,8 Prozent (Jüngere) wie verringerten 0,90 Millionen zu trotzdem solide erhöhten 8,1 Prozent gesamt. Am Vorabend gelangte
«Alles was zählt» auf insgesamt 1,14 Millionen Interessierte bei in Ordnung gehenden 7,5 Prozent. Umworbene waren darunter 0,21 Millionen zu zweistelligen 11,4 Prozent - das sind Dimensionen, mit denen die Soap auskam, aber Luft nach oben aufwies, wie der regelmäßige Vergleich mit GZSZ zeigt.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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