Das ZDF setzte gleich auf mehrere Reportagen am Dienstagabend. Richtig erfolgreich war keine der Sendungen.
Das ZDF startete mit
«ZDFroyal» in den Abend. Dort stellte sich Autorin Annette von der Heyde die Frage „Kommt Prinz Harry zurück?“. Seit dem Rückzug aus dem Königshaus eskalierte der Konflikt: Enthüllungen, Vorwürfe und Funkstille prägten das Verhältnis zu König Charles und Prinz William. Nun gab es erste Annäherungen. Doch wie stabil ist dieser fragile Frieden? Die aktuelle Reportage ließen sich 2,22 Millionen Menschen ab drei Jahren nicht entgehen, was zu einem Marktanteil von weit unterdurchschnittlichen 10,8 Prozent führte. Bei den jungen Menschen waren 0,27 Millionen interessiert, das brachte leicht überdurchschnittliche 8,8 Prozent Marktanteil ein.
Ilka Brecht und ihr Team gingen um 21.00 Uhr mit
«frontal» auf Sendung. Themen waren unter anderem der dramatische Anstieg bei den Badeunfällen und die Frage, ob die Deutschen nicht mehr schwimmen können. Außerdem behandelte man den Drohnenangriff am Leipziger Flughafen und versuchte, die ostdeutsche Vergangenheit mit Russland zu rekapitulieren. Ein Teil der Sendung beschäftigte sich auch mit der dunklen Seite der Leichtathletik, mit Missbrauch und sexualisierter Gewalt. Immerhin 2,02 Millionen Menschen verfolgten die Sendung, die aber nur 10,1 Prozent Marktanteil holte. Bei den jungen Erwachsenen standen 0,32 Millionen auf dem Zettel, das führte zu 9,5 Prozent.
Das von Marietta Slomka moderierte
«heute journal» zählte 3,08 Millionen Fernsehzuschauer und verbuchte 16,8 Prozent Marktanteil. Das halbstündige Nachrichtenmagazin sicherte sich 0,43 Millionen 14- bis 49-Jährige, sodass ein Marktanteil von 13,7 Prozent erreicht wurde. Die
«37°»-Folge „Alpha – Wann ist ein Mann ein Mann?“ von Valie von Boehn beschäftigte sich mit Dating-Coaches und Fitness-Influencern, denen junge Männer folgen. Nur 1,22 Millionen Menschen blieben bei der Dokumentation über toxische Männlichkeit dran, die auf schlechte 8,3 Prozent Marktanteil kam. Die Sendung erreichte 0,24 Millionen junge Zuschauer, das führte zu guten 9,6 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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