Die Sendeanstalt lädt in Zusammenhang mit der Dokumentation auch zu einem Publikumsdialog ein.
«Wut. Hüben wie drüben» ist ein gesamtdeutsches Road-Movie auf den Spuren der Wut im Land und der mittlerweile fünfte Teil der „Wut“-Reihe. Autor Matthias Schmidt fährt im Wahljahr 2026 nach Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt und fragt, ob die Wut vieler Menschen und die Gründe dafür in Ost und West ähnlicher sind, als man gemeinhin annimmt. Der MDR lädt am 18. August 2026 um 19 Uhr ins Theater Naumburg zur Filmvorführung mit Publikumsdialog ein. Die Doku läuft am 20. August, 20.15 Uhr, im MDR-Fernsehen.
Autor Matthias Schmidt besucht Winzer an Unstrut und Neckar, erlebt in der Dübener Heide eine Gemeinderatssitzung, bei der heftig über neue Windkraftanlagen gestritten wird, und ist mit einem Fernfahrer auf Achse, der dafür plädiert, beim Thema Migration von Schweden zu lernen. Auch dabei: Der aus dem Osten stammende Heilbronner Theaterintendant Axel Vornam beklagt, dass statt Reformen nur Reförmchen stattfinden.
Eine Schornsteinfegerin in Leuna lädt Bundeskanzler Friedrich Merz nach Sachsen-Anhalt ein, wo die Krise der Chemischen Industrie vielen große Sorgen macht. Christof Günther, der Chef der „Infra-Leuna“, wirft die Frage auf, ob die Chemie ohne russisches Erdgas eine Zukunft hat. Der Verleger der „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“, Holger Friedrich, plädiert dafür, dass ostdeutsche Erfahrungen bei den bevorstehenden Veränderungen im Land stärker beachtet werden sollten. Der Verleger der „Stimme“ Heilbronn, Tilmann Distelbarth, wünscht sich, dass die Gräben im Land kleiner werden.
Einladung zum Publikumsdialog:
Anlässlich der Veröffentlichung der „Wut“-Reportage lädt der MDR zu einer Filmvorführung mit Publikumsdialog ein. Interessierte können direkt mit Autor und Regisseur Matthias Schmidt, MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen und Protagonistinnen und Protagonisten aus dem Film ins Gespräch kommen. Zudem werden die Perspektiven des Publikums auf die Stimmung im Land erörtert. Stattfinden wird dies am Dienstag, 18. August 2026, um 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) im Theater Naumburg (Markgrafenweg 44, 06618 Naumburg). Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Alle, die an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, sind gebeten, sich unter diesem
Link anzumelden. Die Platzzahl ist begrenzt.
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