Höhepunkt der aktuellen Staffel war die zweite Ausgabe des Jahres 2026. Bei den jungen Menschen läuft es für Illner gut.
Aus einer kurzen Weihnachtspause kehrte
«maybrit illner» bereits am Donnerstag, 15. Januar, mit einer neuen Folge zurück. „Trumps Größenwahn – wer hält dagegen?“ erreichte 2,18 Millionen Menschen, was zu einem Marktanteil von 13,3 Prozent führte. Bei den jungen Menschen kam die Sendung mit CDU-Außenpolitiker Armin Laschet auf 0,24 Millionen 14- bis 49-Jährige, womit das ZDF gute 7,6 Prozent Marktanteil holte.
Bereits eine Woche später talkte Illner mit Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) zum Thema „Wirtschaft – Opfer bringen für den Neustart?“, und mit 2,31 Millionen Zusehern wurde die höchste Reichweite beim Gesamtpublikum bis einschließlich Juli verbucht. Der Marktanteil kletterte auf 13,9 Prozent und lag damit streng genommen unter dem Senderschnitt. Bei den jungen Menschen wurden 0,25 Millionen eingefahren, das bedeutete 8,1 Prozent.

Mit der dritten Folge, die den Titel „Mehr schuften – Wohlstand retten?“ trug, entschieden sich nur noch 1,91 Millionen Menschen für das Gespräch. Die Wiederholung eine Woche später verbuchte 11,4 Prozent. Bei den jungen Menschen sah es mit 0,23 Millionen und 6,9 Prozent sehr gut aus. Am 19. Februar hieß das Thema „Ohne Trump, gegen Putin“, und 1,75 Millionen Menschen schalteten ein, der Marktanteil sank sogar auf 9,9 Prozent. Mit Bundesaußenminister Johann Wadephul erreichte die Sendung 0,23 Millionen junge Menschen, der Marktanteil lag bei 6,3 Prozent.
„Epsteins Netzwerk – Skandal mit System?“ sorgte für 2,26 Millionen Fernsehzuschauer und starke 15,0 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 0,30 Millionen verbucht, das brachte zehn Prozent. Anfang März sahen 1,82 Millionen Menschen die Spezialausgabe zum Thema Nahost, die bei den jungen Menschen auf 0,29 Millionen und 9,2 Prozent kam.

Die kommenden vier Ausgaben übertrafen jeweils die Zwei-Millionen-Marke, die ersten drei Ausgaben drehten sich um Donald Trumps Krieg mit dem Iran. 2,05 Millionen Menschen sahen die Sendung „Abstiegsangst im Land – liefert Schwarz-Rot?“, und es wurden 13,4 Prozent Marktanteil eingefahren. TV-Liebling Boris Palmer sprach mit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, 0,23 Millionen junge Menschen brachten 7,8 Prozent hervor.
Obwohl das Interesse Mitte April bei „Trump und Iran: Sieg, Niederlage oder Chaos“ nur noch 1,95 Millionen Zuschauer umfasste, verbuchte die Sendung 0,28 Millionen junge Menschen und führte zu 9,9 Prozent. In den übrigen Wochen bis Ende Mai sackten die Reichweiten auf bis zu 1,47 Millionen ab. Die Sendung vom 7. Mai mit dem Thema „Globaler Machtkampf um KI“ brachte nur 0,11 Millionen junge Menschen und führte zu 3,1 Prozent.

Die Sondersendung mit Friedrich Merz verfolgten am 2. Juli um 19.25 Uhr immerhin 2,12 Millionen Zuschauer, unter den jungen Menschen wurden 0,22 Millionen gemessen, das brachte 7,9 Prozent. Deutlich besser performte sieben Tage zuvor eine Sendung über Trumps Frieden mit dem Iran. Das wollten sich 2,29 Millionen Menschen ansehen, was zu sehr guten 15,3 Prozent führte. Bei den jungen Menschen wurden 0,30 Millionen verbucht, der Marktanteil lag bei 9,1 Prozent.
Die 22 Ausgaben erreichten 1,94 Millionen Fernsehzuschauer und führten zu 12,5 Prozent. Damit liegt man zwei Prozentpunkte unter dem sehr hohen ZDF-Marktanteil. Das erreichte Ergebnis ist deshalb okay. Mit 0,23 Millionen 14- bis 49-Jährigen wurden 7,4 Prozent erreicht, sodass Maybrit Illner mittelmäßige Werte holt.
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