Eine neue Ausgabe der ZDF-Reihe zeigt, wie zwei Frauen nach digitaler sexualisierter Gewalt um Selbstbestimmung und Gerechtigkeit kämpfen.
Das ZDF sendet am Sonntag, den 9. August, um 9.03 Uhr eine neue Folge von
«37°Leben». Die Dokumentation trägt den Titel „Deepfakes – Leben nach digitaler Gewalt“ und steht bereits ab dem 7. August um 5.00 Uhr in der ZDFmediathek bereit. Dort bleibt sie bis zum 7. August 2031 abrufbar. Im Mittelpunkt stehen Atessa und Theresia, die feststellen mussten, dass mit ihren Identitäten pornografische Deepfakes erstellt und im Internet verbreitet wurden. Als sie die manipulierten Bilder und Fake-Profile entdecken, gerät ihr Leben aus den Fugen. Beide schildern die massiven psychischen Folgen, die von Scham und Ekel bis hin zu dem Gefühl reichen, jegliche Kontrolle über das eigene Bild verloren zu haben. Gleichzeitig kämpfen sie darum, die Inhalte wieder aus dem Netz entfernen zu lassen.
Die Dokumentation zeigt, welche Auswirkungen digitale Gewalt langfristig haben kann. Panikattacken, Selbstzweifel und ein tiefgreifender Vertrauensverlust bestimmen zeitweise den Alltag der beiden Frauen. Dennoch wollen sie sich nicht auf die Rolle der Betroffenen reduzieren lassen. Stattdessen suchen sie nach den Verantwortlichen und machen ihre Erfahrungen öffentlich, um andere Menschen zu sensibilisieren.
Autorin Alesia Harrer begleitet Atessa und Theresia auf ihrem Weg zurück zu mehr Selbstbestimmung. Während Theresia Crone sich als Aktivistin für die Rechte von Betroffenen einsetzt und erklärt, es habe ihr geholfen, „nicht nur Betroffene zu sein, sondern auch Expertin“, gewinnt Atessa durch den Sport neues Selbstvertrauen. Die Dokumentation zeichnet damit den Weg von Ohnmacht und Scham hin zu Stärke und Selbstermächtigung nach.
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