Der nächste Film der angeschlagenen Reihe wird über ihre ungewisse Zukunft entscheiden - vor diesem Hintergrund muss er eine Trendwende einleiten.
Das ZDF hat verkündet, wann es zur Rückkehr der inzwischen losen Reihe
«Merz gegen Merz» kommt, die ja früher mal als Serie konzipiert war. Weitergehen wird es mit einem neuen Film der Frier/Herbst-Produktion demnach im nächsten Monat. Konkret der Fall sein wird dies am Donnerstag, 20. August 2026, 20:15 Uhr linear, während der Film im Streaming bereits seit 21. Mai verfügbar ist. Dem Titelzusatz zufolge gehen soll es dann um "Entscheidungen" - und das ist durchaus wörtlich zu nehmen.
Handeln wird es sich bei der Ausstrahlung zunächst nämlich um den letzten noch vorproduzierten Streifen der Reihe. Ob das ZDF danach grünes Licht für eine weitere Produktion von «Merz gegen Merz» geben wird, erscheint nach jetzigem Stand sehr fraglich. Insgesamt interessierte der letzte Teil im Mai linear nämlich nur erschreckend niedrige 1,91 Millionen, die der Produktion eine wahrlich ernüchternde Resonanz von einstelligen 9,5 Prozent Anteil sicherten - ein Negativrekord für die Reihe, die schon mit ihrem vorigen Film (10,8 Prozent gesamt) schwächelte. Diese Klatsche könnte eventuell der Todesstoß für die Marke gewesen sein - soll dieser noch abgewendet werden, wird sich die Marke im August deutlich steigern müssen.
Versucht werden soll es mit folgendem Inhalt: Als ihre Mutter plötzlich ihre Verlobung mit einer Frau plant, stolpern Anne und Erik Merz in ein Chaos aus Käsebuffets, Schokobrunnen und alten Gefühlen. Die Verlobungspläne lösen eine Kettenreaktion aus: Noch-Ehemann Ludwig haut ab und Anne und Erik geraten in alte Muster. Als klar wird, dass Ludwig sich einsam fühlte und seine letzte Reise antreten will, begibt sich die ganze Familie Merz auf einen Roadtrip.
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