Keine reguläre Primetime im Ersten wegen dem DFB-Auftakt in die «Fußball-WM 2026». Und damit ist bereits klar, dass die restlichen Sender zu kämpfen hatten!
Der Wochenabschluss gehörte trotz fehlendem "echten" 20:15 Uhr-Programm komplett dem Ersten. Die blaue Eins übertrug ab 19 Uhr die Partie «Deutschland - Curaçao» der
«FIFA Fußball-Weltmeisterschaft» live. Das verpasste der absolute Großteil der TV-Landschaft nicht - es kamen im Schnitt sagenhafte 23,43 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zusammen, was dem Ersten eine Quote von überragenden 70,2 Prozent einspielte. Den 14- bis 49-Jährigen konnten indes 8,44 Millionen Zuschauer zugesprochen werden, was gleichermaßen absurde 81,5 Prozent blockierte. Für die restlichen Sendestationen war damit klar, dass nur ein äußerst begrenzter Teil der TV-Landschaft übrig war.
Das ZDF versuchte den Konter mit
«Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze» und erreichte immerhin 2,05 Millionen Zuschauern sowie 0,09 Millionen Jüngere. Die Marktanteile lagen bei 6,4 und 0,9 Prozent. Ab 21:45 Uhr steigerte sich das
«heute journal» auf 3,81 Millionen Zuschauer sowie 0,41 Millionen 14- bis 49-Jährige - damit stiegen die Quoten auf 17,0 und 7,6 Prozent. Sat.1 sollte mit
«Notting Hill» 0,60 Millionen Zuschauern begeistern, hier lag der Marktanteil bei 2,3 Prozent. Die Zielgruppe holte sich 1,8 Prozent, dafür brauchte es 0,13 Millionen Umworbene. Mit wiederum 0,09 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von gerade einmal 0,3 Prozent schaffte es
«Big Business - Außer Spesen nichts gewesen» zu RTLZWEI. 14- bis 49-jährige Fernsehzuschauer konnten 0,05 Millionen gemessen werden, hier ergaben sich 0,5 Prozent Anteil am Markt.
In Unterföhring wollte es ProSieben ebenfalls mit einem Spielfilm probieren -
«Riddick - Chroniken eines Kriegers» ging in das Rennen. Es folgten 0,60 Millionen Zuschauer und damit 2,1 Prozent des gesamten TV-Marktes. In der Zielgruppe sah es mit 2,3 Prozent Marktanteil bei 0,18 Millionen Werberelevanten ebenfalls im Verhältnis gut aus. RTL zeigte
«Blue Beetle» und erreichte 0,52 Millionen Zuschauer, somit also einen Marktanteil von 1,9 Prozent. Die klassische Zielgruppe fuhr mit 2,0 Prozent und 0,15 Millionen auf.
Die einzigen Sender ohne Spielfilm waren VOX und Kabel Eins. Die rote Kugel schickte das
«Hot oder Schrott – Promi Special» über den Äther. Und hier ergab sich eine Reichweite von 0,63 Millionen Zuschauern und demnach der private Primetime-Sieg! Der Marktanteil lag bei immerhin 2,7 Prozent. Die Zielgruppe markierte an ihrem Markt 2,8 Prozent bei 0,17 Millionen Fernsehenden. Kabel Eins wollte
«Yes, we camp!» mit einer Doppelfolge präsentieren. Hierzu kamen 0,16 und 0,43 Millionen Zuschauer zusammen, die Marktanteile landeten folglich bei 0,5 und 1,7 Prozent. In der Zielgruppe waren bei den beiden Episoden 0,03 und 0,14 Millionen Werberelevante drin, das brachte 0,3 und 2,1 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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