Die vierteilige Dokuserie «IN VERTIGO – OG Keemo und Funkvater Frank» gewährt seltene Einblicke in das Leben und Schaffen des Rappers.
Der deutsche Rapper OG Keemo steht im Mittelpunkt einer neuen Dokumentationsreihe des ZDF. Ab dem 14. Juni 2026 sind alle vier Folgen von
«IN VERTIGO – OG Keemo und Funkvater Frank» im Streaming-Portal des Senders verfügbar. Die Serie begleitet den Künstler und seinen langjährigen Produzenten Funkvater Frank über einen Zeitraum von anderthalb Jahren bei der Entstehung eines neuen Konzeptalbums.
Der 33-jährige Rapper gilt als eine der prägendsten Stimmen des deutschsprachigen Hip-Hop. Bekannt wurde er durch seine bildstarke und kompromisslose Sprache, mit der er Themen wie Gewalt, soziale Herkunft, Geld, Männlichkeitsbilder und persönliche Krisen verarbeitet. Die neue Dokuserie zeigt nun eine bislang selten gesehene Seite des Musikers und begleitet ihn bei einer Phase der Selbstreflexion.
Im Zentrum steht die Arbeit an einem Album, das bewusst neue Wege gehen soll. Während des kreativen Prozesses setzt sich OG Keemo zunehmend mit seiner eigenen Biografie auseinander. Die Serie thematisiert den frühen Tod seiner Mutter, das schwierige Verhältnis zu seinem Vater sowie Erfahrungen aus seiner Jugend. Gleichzeitig rücken Fragen nach Depressionen, Isolation, Bindungsängsten und dem Wunsch nach emotionaler Nähe in den Vordergrund. Die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit wirkt sich dabei auch auf die Albumproduktion aus, die immer wieder ins Stocken gerät.
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