Quotencheck: «Die Rosenheim-Cops»

Das ZDF hat insgesamt 23 neue Episoden gesendet. Allerdings kommt die Serie so langsam in den mauen Bereich.

Während der Corona-Pandemie funktionierte die Serie «Die Rosenheim-Cops» sowohl am werktäglichen Nachmittag als auch am Dienstagvorabend mit Spitzenquoten. Aber gerade die neuen Episoden bauten jährlich an Reichweite ab, die das ZDF nicht wirklich gut abfangen kann. Man sollte daher in Mainz auf die Bremse treten und sich wohl mit den Klassikern am Werktag begnügen.

Die 25. Staffel startete mit „Eine echte Überraschung“ und 3,48 Millionen Fernsehzuschauern, die am 7. Oktober einschalteten. Der Marktanteil lag bei 16,4 Prozent. Bei den jungen Menschen musste man sich mit 0,25 Millionen und 7,2 Prozent zufriedengeben. Bereits eine Woche später waren nur noch 3,16 Millionen dabei, als es hieß „Ein Charmeur für Hansen“. Die Folge sicherte sich 15,1 Prozent bei allen sowie schlechte 4,3 Prozent bei den jungen Menschen. Es wurden lediglich 0,14 Millionen 14- bis 49-Jährige verbucht.

Im November pendelte sich die Serie bei etwa 3,4 Millionen Zuschauern ein, das Format verbuchte meist um die 16 Prozent Marktanteil. Spannender war es bei den jungen Menschen, an die das ZDF eigentlich auch Werbung verkauft. Doch hier wurden am 4. November 5,9 Prozent gemessen, am 11. November 8,9 Prozent und eine weitere Woche später wieder nur 4,3 Prozent.

Im Dezember verzeichnete die Serie mit der Folge „Verliebt in Rosenheim“ einen Tiefpunkt. Lediglich 2,96 Millionen Menschen nahmen sich der Geschichte an, das führte zu 13,9 Prozent Marktanteil. Bei den jungen Menschen wurden 0,15 Millionen erreicht, das reichte gerade einmal für 4,7 Prozent. Doch eine Woche später waren wieder 3,59 Millionen Zuschauer mit von der Partie. Es wurden 15,2 Prozent gemessen, bei den jungen Leuten wurden sogar 0,22 Millionen erreicht. Es reichte allerdings nur für 5,3 Prozent.

Am Tag vor Heiligabend schalteten 3,22 Millionen Zuschauer ein, vor Silvester wurden 3,37 Millionen Zuschauer gemessen. Die Marktanteile lagen mit 15,5 und 15,6 Prozent nur auf Höhe des Senderschnitts, bei den jungen Menschen enttäuschte die Serie mit lediglich 4,9 und 5,8 Prozent. Einen Höhenflug hatte man stattdessen am Feiertag Heilige Drei Könige: 4,12 Millionen Menschen waren dabei, der Marktanteil wuchs auf 17,8 Prozent. Bei den jungen Zuschauern wurden 0,24 Millionen verbucht, das brachte 6,6 Prozent. Interessanterweise verhalf nur der Feiertag zu diesen Quoten, weil Skispringen tatsächlich vom Ersten übertragen wurde.

Mitte Februar sanken die Reichweiten auf 3,53 Millionen Zuschauer. Doch interessanterweise stiegen die Zahlen ab Mitte Februar wieder auf ein Niveau von 3,8 Millionen. Auch der Marktanteil verbesserte sich fast durchgehend in die 17-Prozent-Zone, bei den jungen Erwachsenen blieben die Werte meist enttäuschend. Die vorletzte Folge hatte noch einmal einen Ausreißer nach unten: 3,52 Millionen Zuschauer und 16,5 Prozent.

Im Durchschnitt erreichte die Serie nur noch 3,54 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei 16,1 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden 0,19 Millionen verbucht, was zu 5,5 Prozent führte. Die Serie «Die Rosenheim-Cops» verliert seit Jahren kontinuierlich Zuschauer: Während der Pandemie waren es im Mittel 4,97 Millionen, 2021/2022 zählte man nur noch 4,35 Millionen. Die weiteren Staffeln kamen auf 4,25 Millionen, dann 4,11 Millionen und im Vorjahr 3,88 Millionen. Spannend: Die Marktanteile bewegten sich nur leicht. Bei den jungen Zuschauern blieben die Marktanteile in einem ähnlichen Bereich, wenngleich die Reichweiten innerhalb von fünf Jahren von 0,46 Millionen auf 0,19 Millionen zurückgingen. Vielleicht sollte das ZDF künftig nur noch acht Folgen pro Jahr bestellen, scheinbar hat man sich doch sattgesehen.
20.05.2026 12:00 Uhr Kurz-URL: qmde.de/171658
Fabian Riedner

super
schade


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Die Rosenheim-Cops

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