ARD legt mit weiteren WM-Dokus nach

Nach «Spielfeld der Macht» begleiten neue Produktionen die deutsche Nationalmannschaft und blicken auf das WM-Desaster von 1994 zurück.

Die ARD baut ihr Programm rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 weiter aus. Nach der bereits angekündigten Dokumentation «Spielfeld der Macht – Die WM in Trumps Amerika» folgen nun zwei weitere große Produktionen für Mediathek und Fernsehen. Im Mittelpunkt stehen sowohl die aktuelle Mega-WM in Nordamerika als auch die deutsche Nationalmannschaft beim Turnier 1994 in den USA.

Ab dem 2. Juni veröffentlicht die ARD Mediathek die vierteilige Dokuserie «Elf Helden – ein Albtraum». Die Produktion von Broadview beschäftigt sich mit dem Scheitern der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 1994. Obwohl die DFB-Auswahl damals als Mitfavorit galt, entwickelte sich das Turnier schnell zum Fiasko. Die Serie zeichnet nach, wie interne Konflikte, öffentliche Kritik und Spannungen rund um Bundestrainer Berti Vogts die Mannschaft zunehmend destabilisierten. Neben Vogts kommen unter anderem Lothar Matthäus, Stefan Effenberg, Bodo Illgner, Mario Basler und Matthias Sammer zu Wort. Auch Journalisten wie Reinhold Beckmann, Gaby Papenburg und Marcel Reif wirken mit. Linear zeigt Das Erste am 14. Juni eine 90-minütige Zusammenfassung der Doku.

Nur zwei Tage später folgt mit «WM-Wahnsinn und Titel-Träume – Deutschland bei der Mega-WM» bereits die nächste Produktion. Die Dokumentation von Esther Sedlaczek und Thomas Hitzlsperger startet am 4. Juni in der ARD Mediathek und läuft am 10. Juni um 20.15 Uhr im Ersten. Die beiden begleiten die Vorbereitung auf die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko und beleuchten sowohl sportliche als auch gesellschaftliche Aspekte des Turniers. Dabei treffen sie unter anderem Marco Reus, Leon Draisaitl sowie Bundestrainer Julian Nagelsmann und Nationalspieler Nico Schlotterbeck. Die Dokumentation thematisiert zugleich die Kritik an der Mega-WM mit über 100 Spielen, steigender Kommerzialisierung und enormen Ticketpreisen. Auch die politische Lage rund um Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino spielt eine Rolle.
08.05.2026 00:06 Uhr Kurz-URL: qmde.de/171573
Fabian Riedner

super
schade


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Elf Helden – ein Albtraum

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