VORAB ProSieben setzt auf harte Doku-Kost: «Die Hunde-Mafia» zur Primetime

Mit einer investigativen Deutschlandpremiere und anschließender Clip-Doku stellt ProSieben am 15. April sein Abendprogramm neu auf.

ProSieben geht am Mittwoch, den 15. April, mit einer ungewöhnlich ernsten Programmierung in die Primetime. Um 20.15 Uhr zeigt der Sender die Deutschlandpremiere der Dokumentation «Die Hunde-Mafia: How to kill a Puppy & get rich», die sich einem brisanten Tierschutzthema widmet. Im Mittelpunkt steht die Situation von Straßenhunden in Rumänien, wo Tiere eingefangen und in sogenannten Auffangstationen untergebracht werden – mit drastischen Konsequenzen: Hunde, die nicht innerhalb von 14 Tagen adoptiert werden, werden getötet. Für jedes Tier erhalten Betreiber dieser Einrichtungen im Schnitt rund 200 Euro.

Die Doku greift damit ein System auf, das laut Schätzungen von Tierschutzorganisationen seit den frühen 2000er-Jahren mehr als 1,1 Millionen getötete Hunde zur Folge hatte. Im Zentrum des Films steht der Tierschutz-Creator Nathan Goldblat, der sich vor Ort ein Bild von den Zuständen macht und die Praxis öffentlich anprangern will. ProSieben setzt damit bewusst auf einen emotionalisierenden und zugleich investigativen Stoff, der sich deutlich von den üblichen Unterhaltungsformaten des Senders abhebt und gesellschaftspolitische Relevanz in den Fokus rückt.

Im Anschluss bleibt ProSieben im dokumentarischen Genre, wechselt jedoch deutlich den Ton. Ab 23.15 Uhr folgt mit «Unglaublich! Spektakuläre Momente vor laufender Kamera» eine Clip-basierte Doku-Serie, die außergewöhnliche und oft dramatische Ereignisse zeigt. In der Episode „Hai in Sicht“ geht es unter anderem um eine Frau, die mit ihrem Auto in einen von Krokodilen bevölkerten Fluss stürzt, sowie um eine Notlandung in einer von Haien frequentierten Bucht vor San Francisco. Ergänzt werden die Aufnahmen durch Augenzeugenberichte und Einordnungen der Beteiligten.
25.03.2026 09:45 Uhr Kurz-URL: qmde.de/170155
Fabian Riedner

super
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