Primetime-Check: Samstag, 21. März 2026

Das Samstags-Ranking enthält jeweils ein Quiz- und ein Musik-Duell. Vor allem letzteres wurde aber sogar von Nitro und Disney Channel überholt.

An diesem Samstag war wieder das Erste der Krimi-Sender, während das ZDF eine Show ausstrahlte. Vom Genre her wurde die gewohnte Abfolge eingehalten, denn es war der ARD-Krimifilm «Der Beschützer - Wissen, das tötet», der Gold holte. Zwar generiert die Produktion keine fünf Millionen, aber dennoch führende 4,91 Millionen und absolut erfreuliche 21,9 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in löblicher Anzahl vertreten – 9,0 Prozent bei 0,35 Millionen waren zugegen.

Auf einen respektablen Rang zwei bei allen ist schließlich das ZDF mit «Der Quiz-Champion» ins Ziel gekommen. Dies tat die Anstalt ob 3,19 Millionen, welche zu für den Sender soliden 15,4 Prozent führten. In der jüngeren Gruppe gelangte man auf noch deutlich überdurchschnittlichere 0,46 Millionen und schöne 12,6 Prozent, womit man sich der RTL-Konkurrenz nur ganz knapp geschlagen geben musste. Bei dieser lief der direkte Quiz-Kontrahent «Wer weiß wie wann was war?». Damit wiesen Stefan Raab und Barbara Schöneberger insgesamt nur mittelmäßige 7,2 Prozent durch 1,49 Millionen im Schnitt auf. Von den 14-49-Jährigen waren durchschnittlich hingegen heitere 0,51 Millionen zu weiter erfreulichen 13,4 Prozent dabei, die RTL knapp die Pole-Position in dieser Altersspanne ermöglichten. Übergeordnet lagen die beiden Quiz-Sendungen in der jüngeren Klasse folglich so ziemlich auf Augenhöhe.

Ein ganzes Stück dahinter, aber noch verschmerzbar für eigene Verhältnisse schnitt ProSieben mit dem Abenteuer «Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben» ab. Jenes mobilisierte mittelprächtige 7,2 Zielgruppen-Prozent zu 0,27 Millionen, insgesamt 0,92 Millionen zu hinnehmbaren 4,4 Prozent. Bevor wir zu den weiteren Vollprogrammen kommen, ist zu erwähnen, dass bei den 14-49-Jährigen sowohl Nitro mit «2. Bundesliga» (schöne 6,0, dann 7,1 Prozent), als auch Disney Channel mit dem Film «Chaos im Netz» (6,3 Prozent) noch klar vor sie stießen, was deren Schwäche umso offensichtlicher macht.

Im Hause Sat.1 etwa fiel «The Voice Kids» wieder ins Loch, der Anteil belief sich bloß auf triste 5,0 Prozent durch 0,19 Millionen in der Zielgruppe - ein bedenkliches Resultat, welches dem zweitschlechtesten Staffelwert entsprach. Übergeordnet waren 1,00 Millionen und soeben hinnehmbare 4,6 Prozent zugegen. Noch etwas dahinter kam RTLZWEI ins Ziel. Mit der 90er-Science-Fiction «Deep Impact» gelangen wenigstens noch mäßig durchwachsene 4,2 Zielgruppen-Prozent zu 0,16 Millionen und 0,61 Millionen zu niedrigen 2,8 Prozent gesamt.

Bei VOX gelangte die Musik-Doku «So klingt Deutschland: Unsere 50 beliebtesten Dance-Party-Hits» trotz frischer Folge bloß auf grottenschlechte 3,4 Prozent durch 0,12 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren schwache 0,46 Millionen (2,4 Prozent) zugegen. Am allerschlechtesten performte «FBI: Special Crime Unit» bei Kabel. Zunächst nur wirklich magere 3,0 Zielgruppen-Prozent (0,11 Millionen) standen auf dem Tableau, anschließend lediglich etwas erhöhte 3,7 Prozent wegen 0,15 Millionen. Gesamt maximal 0,46 Millionen und dürftige 2,1 Prozent verfolgten die Crime-Geschichten.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
22.03.2026 09:42 Uhr Kurz-URL: qmde.de/170053
Mario Thunert

super
schade


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Der Beschützer - Wissen das tötet Der Quiz-Champion Wer weiß wie wann was war? Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben The Voice Kids Deep Impact FBI: Special Crime Unit 2. Bundesliga Chaos im Netz

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