Ist «Mordufer» der nächste Freitags-Knaller?

Der ZDF-Freitag lebt in der Primetime von starken Krimi-Formaten und mit «Mordufer» gibt es einen Neuzugang. Wie kommt das Team vom Bodensee im Zweiten an?

Ein brutaler Mord an einer Schönheitschirurgin, inklusive lodernder Scheiterhaufen. Der erste Fall von Doro Beitinger und Chiara Locatelli der neuen Krimi-Serie «Mordufer» hält direkt keinen Zentimeter hinterm Berg. Und das kommt ohne Umschweife bei den ZDF-Zuschauern gut an. Die erprobten Krimi-Fans bescheren dem Fall «Brennen soll sie» eine Gesamtreichweite von 5,20 Millionen Zuschauern ab drei Jahren, damit freut sich das erste über ein erfolgreiches erstes Kapitel und einen Primetime-Marktanteil von 23,2 Prozent. Mit den jüngst ausgestrahlten neuen Fällen von «Die Chefin» hält das neue Format damit bereits mit, Katharina Böhm legte zuletzt mit bis zu 5,73 Millionen Zuschauern vor.

Bei den 14- bis 49-Jährigen ist die Vorlage der Freitags-Krimis deutlich kleiner. Die jüngste Folge der «Chefin» verfolgten 0,33 Millionen Junge. Der gestrige neue Ansatz erreichte 0,28 Millionen im entsprechenden Alter, womit sich das Zweite über ordentliche 7,1 Prozent freuen kann. Zur größeren Konkurrenz, auch gegenüber den privaten Anbietern, reicht das nicht zwingend.

Im Anschluss an das 20:15 Uhr-Angebot entscheidet sich das ZDF weiterhin für «SOKO Leipzig» - der Ost-Krimi hält 4,30 Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten, damit bleibt bis 22 Uhr die Quote bei guten 19,6 Prozent stehen. Das Team aus Sachsen kann zudem 0,27 Millionen 14- bis 49-Jährige mobilisieren, damit entwickelt sich der Marktanteil hier auf 6,3 Prozent.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
07.03.2026 08:33 Uhr Kurz-URL: qmde.de/169612
Felix Maier

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Brennen soll sie Die Chefin Chefin Mordufer SOKO Leipzig

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