Inzwischen ist die ARD mit ihren Shows am Samstag oft als Sieger bei den 14-49-Jährigen gesetzt - doch was passierte dahinter mit zweite Liga und singenden Kids?
Man konnte die folgende Primetime-Abfolge bereits vorausahnen: Trotz Pflaume-Konkurrenz war es wieder mal das Zweite Deutsche Fernsehen mit einer neuen Ermittlungsgeschichte
«Erzgebirgskrimi: Mordholz», der Gold holte. Denn die Produktion holte führende 6,00 Millionen und bärenstarke 27,3 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in immerhin solider Anzahl vertreten – 8,6 Prozent bei 0,31 Millionen waren zugegen.
Auf einen äußerst vorzeigbaren Rang zwei bei allen ist schließlich die ARD-Show
«Klein gegen Groß» ins Ziel gekommen. Dies tat sie ob 4,68 Millionen, welche zu für den Sender absolut feierlichen 23,6 Prozent führten. In der jüngeren Gruppe gelangte man auf 0,60 Millionen, die meilenweit überdurchschnittliche 17,4 Prozent und den Sieg in dieser Kategorie brachten. Am drittbesten hinter den Öffis lief es in dieser Alterskategorie noch für Sat.1 mit
«The Voice Kids». Damit wies der Sender recht passable 7,4 Prozent durch 0,27 Millionen Jüngere auf. Insgesamt waren 1,10 Millionen zu durchwachsenen 5,1 Prozent dabei. Auf gleicher Höhe stand indes ProSieben mit einer Action-Wiederholung, wo der Film
«The Suicide Squad» gezeigt wurde. Die Story brachte die Resonanzen auf identische 7,4 Prozent und 0,27 Millionen. Am Gesamtmarkt jedoch bloß 0,54 Millionen zu grottigen 2,5 Prozent sahen zu.
In einer weiteren Liga darunter kam die rote Kugel ins Ziel. Bei VOX gelangte die Filmwiederholung
«G.I. Joe - Die Abrechnung» auf nicht rühmliche, aber immerhin akzeptable 6,0 Prozent durch 0,22 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren schwache 0,65 Millionen (3,0 Prozent) zugegen. Tatsächlich noch dahinter fand sich zunächst RTL mit
«2. Bundesliga Live». In Hälfte eins waren nämlich bloß 0,19 Millionen 14-49-Jährige dabei - ein haariger Anteil von 5,3 Prozent resultierte daraus. Beim Gesamtpublikum kamen nur dürftige 3,7 Prozent bei 0,81 Millionen zusammen. 14-49-Jährige waren ab 21.30 Uhr zu etwas gesteigerten 0,35 Millionen in Hälfte zwei dabei, die dem Match immerhin recht passable 9,4 Prozent einbrachten. Insgesamt stieg die Partie im Verlauf nur auf durchwachsene 5,2 Prozent durch 1,07 Millionen. Im späteren Verlauf des Abends zog RTL also noch an den anderen Privaten vorbei - zufrieden sein kann man dennoch nicht.
An vorletzter Stelle war RTLZWEI mit dem 90er-Klassiker
«Léon - Der Profi», denn der Reno-Streifen brachte nur behäbige 3,1 Zielgruppen-Prozent zu 0,11 Millionen und 0,45 Millionen zu 2,1 Prozent gesamt. Am allerschlechtesten performte
«FBI: Special Crime Unit» bei Kabel. Jeweils furchtbare 2,8 Zielgruppen-Prozent (0,10 Millionen) standen auf dem Tableau. Insgesamt 0,55 Millionen zu maximal 2,5 Prozent wurden gemessen.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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