Mit den gewohnten Freitags-Krimis holt sich das ZDF den Doppel-Sieg der Gesamtreichweiten-Tabelle.
Mit dem Fall
«Mittel zum Zweck» ging Vera Lanz abermals an einem Freitagabend im ZDF auf Spurensuche. Den Start machte zur Primetime
«Die Chefin», die Krimireihe startete am 02. Januar in eine neue Staffel, was da mit 5,29 Millionen Zuschauern bereits exzellent lief. Der zweite neue Fall holte mit 5,73 Millionen Zuschauern im Schnitt direkt eine noch bessere Reichweite ab. Nicht nur besser, mit Blick über den gesamten Sendetag und alle Sender war das die beste ermittelte Gesamtreichweite überhaupt. Bei der Quote kann sich das Zweite nur freuen, starke 23,1 Prozent definieren den erfolgreichen Freitagabend. Weniger glorreich positioniert sich der Krimi-Freitag im Zweiten stets bei den 14- bis 49-Jährigen, trotz Fußball- und «WWM?»-Konkurrenz aus den privaten Lagern gab es jedoch auch hier ein Plus zu verzeichnen.
Von zuletzt 0,29 Millionen jüngeren Zuschauern ging es für Katharina Böhm hoch auf 0,35 Millionen Jüngere, damit steigert sich die Quote von 6,9 auf deutlich schönere 8,5 Prozent. Nehmen wir an dieser Stelle News-Formate wie die «Tagesschau» oder das «heute journal» aus der Tabelle heraus, ist das tatsächlich die beste junge Reichweite eines Formats bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Mit Blick darauf, kann man sich durchaus auch hier in Mainz auf die Schultern klopfen. Mit dieser durchaus nicht kleinen Übergabe, ging es ab 21:15 Uhr über zu den Kollegen und Kolleginen der
«SOKO Leipzig». Ungewohnt für den regulären Sendeplan gab es direkt zwei Ausgaben im Angebot.
Der erste Fall am gestrigen Freitag,
«In den Augen der Anderen» konnte aus den Primetime-Reichweiten noch 4,61 Millionen Zuschauer insgesamt halten, die junge Reichweite blieb bei 0,32 Millionen. Damit gingen die Quoten auf 18,9 und 6,8 Prozent in annehmbaren Maße runter. Ab 22:00 Uhr ging es in die zweite Folge, den Fall
«Träumer» verfolgten insgesamt im Schnitt noch 3,40 Millionen Zuschauer, sodass der Marktnateil auf 15,5 Prozent purzeln sollte. Bei den 14- bis 49-Jährigen passierte weniger, es ging mit 0,27 Millionen runter auf 6,1 Prozent. Die Folge um 21:15 Uhr ist nach der eigenen Primetime in Sachen Gesamtreichweite das erfolgreichste, was es am gestrigen TV-Tag zu sehen gab.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel