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Spielfilmduell: ProSiebens Serie reißt trotz starker Zahlen

Im Duell der Erstausstrahlungen lief RTLs «The Best of Me» dem ProSieben-Film «Who Am I – Kein System ist sicher» knapp den Rang ab. Damit riss eine kleine ProSieben-Erfolgsserie.

ProSiebens Sonntagslauf

An vielen der vergangenen Sonntagabende konnte ProSieben, das quotentechnisch eigentlich sonst deutlich weniger junge Menschen zählt als RTL, mehr Menschen anlocken als die Konkurrenz aus Köln. Tatsächlich erzielte ProSieben vor dem 25. Juni zur besten Sendezeit an allen Sonntagen der vergangenen vier Wochen bessere Werte beim jungen Publikum als RTL. Am deutlichsten ließ ProSieben RTL am 4. Juni hinter sich, als ProSieben mit «Terminator: Genisys» 15,5 Prozent der 14- bis 49-Jährigen anlockte und RTL mit «The Amazing Spider-Man 2» nur 7,2 Prozent.
Auch an diesem Sonntag schickten ProSieben und RTL zur besten Sendezeit wie üblich Spielfilme ins Rennen. Die bei den jungen Zuschauern sehr beliebten Sender setzten dabei je auf Erstausstrahlungen, die den Kampf um die Zielgruppe zugunsten ihres Senders entscheiden sollten. Die Oberhand hatte diesmal wieder RTL, das auch sonst fast drei Prozent mehr bei den 14- bis 49-Jährigen anlockt als ProSieben. Die rote Sieben zeigte ab 20.15 Uhr erstmals im Free-TV «Who Am I - Kein System ist sicher». 1,88 Millionen Zuschauer schalteten für den deutschen Cyberthriller zu ProSieben, davon zählten 1,30 Millionen Personen zur werberelevanten Zielgruppe.

So ergab sich ein aus ProSieben-Sicht sehr sehenswerter Marktanteil von 12,3 Prozent der jungen Fernsehenden, der die RTL-Konkurrenz allerdings nicht hinter sich lassen konnte. RTL kam mit dem Melodram «The Best of Me - Mein Weg zu Dir» nämlich auf insgesamt 2,20 Millionen Interessenten, die 1,33 Millionen Jüngere umfassten. So entstanden 7,3 Prozent Gesamtmarktanteil und 12,6 Prozent in der klassischen Zielgruppe. Für ProSieben, das RTL am wichtigen Sonntagabend das erste Mal seit Wochen nicht überbot, endete somit eine erfreuliche Serie (siehe Info-Box).

Nach «Who Am I», das 6,1 Prozent beim Gesamtpublikum generierte, übernahm «Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben», der sich ebenfalls eines hohen Zuschauerinteresses erfreute. Der Actionthriller aus dem Jahr 2013 hielt 1,04 Millionen Zuschauer, was zu einem Gesamtmarktanteil von 6,0 Prozent reichte. Mit 11,2 Prozent der 14- bis 49-Jährigen lag ProSieben weiter klar über seinem Senderschnitt. Zur gleichen Zeit büßte RTL mit dem «Spiegel TV Magazin» quotentechnisch deutlich ein. Das Reportageformat kam auf durchschnittlich 1,18 Millionen Zuschauer und erzielte so Quoten von 5,8 Prozent insgesamt und 8,1 Prozent beim jungen Publikum.
© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
26.06.2017 08:50 Uhr Kurz-URL: qmde.de/94014
Timo Nöthling

super
schade


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