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SuperBowl mit 66 Prozent Marktanteil

Fast 90 Millionen Amerikaner sahen das Sportereignis: Im vergangenen Jahr lief es dennoch besser.

Das größte Sportevent Amerikas stieg am vergangenen Sonntagabend: Der 43. SuperBowl ging über die Bühne und NBC berichtete live aus Florida. Sein Studio hat der Sender in ein auf die Ränge gebautes Piratenschiff eingegliedert, von dort aus meldete sich die Crew des Fernsehsenders. Im Schnitt sahen 89,15 Millionen US-Bürger die Partie zwischen Arizona und Pittsburgh. Mit 66 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten gab es kein Vorbeikommen an NBC. Die höchste Reichweite wurde übrigens gleich nach 19.00 Uhr gemessen, als mehr als 96 Millionen Amerikaner zusahen. Im vergangenen Jahr, als FOX übertrug, lief es dennoch besser. New York gegen New England holte im Schnitt mehr als 96 Millionen Zuseher.

Darüber hinaus - und auch das darf einmal erwähnt werden - sind die Football-Fans sehr zufrieden mit der NBC-Übertragung, fordern teilweise sogar künftig jeden SuperBowl mit NBC erleben zu dürfen. Besonderes Lob ging in diesem Jahr an die Kommentatoren Al Michels und John Madden.

Um 22.00 Uhr – auf dem beliebtesten Sendeplatz des Jahres – durfte «The Office» ran. Die Sitcom holte etwa 29 Millionen Zuschauer, genaue Zahlen liegen noch nicht vor, da der SuperBowl einige Minuten länger dauerte als eigentlich eingeplant. Alle anderen Sender hatten am Sonntag natürlich keine Chance: CBS zeigte zunächst eine Dokumentation über den Weg ins Weiße Haus von Barack Obama, die auf 3,07 Millionen Zuseher kam, ehe Wiederholungen von «Cold Case» (4,72 Millionen) und «The Unit» (3,89 Millionen) folgten. «The Mentalist» schlug sich nach dem Ende des SuperBowls mit rund 6,8 Millionen Zusehern im Re-Run recht wacker.



ABC zeigte zunächst eine Wiederholung der «Funniest Home Videos», die auf 3,92 Millionen Zuschauer kam, ehe man einen «Wipeout»-Abend startete. Zunächst liefen zwei Wiederholungen, die 3,9 Millionen Menschen interessierten, ehe eine neue Folge nach 22.00 Uhr mit nur 4,82 Millionen Zusehenden sehr enttäuschend abschnitt. Komplett auf Wiederholungen setzte auch FOX: «Smarter Than a Fifth Grader» kam gerade einmal auf 1,62 Millionen Zuschauer, die «Simpsons» holten um 20.00 Uhr rund 2,6 Millionen. «American Dad» begeisterte 2,28 und 3,28 Millionen Menschen, der «Family Guy» brachte es auf 3,73 Millionen.

Überhaupt keine Chance hatte das kleinste Network: «Jericho» kam um 19.00 Uhr auf schwache 630.000 Zuseher, nach 20.00 Uhr zeigte man den Film «Throw Momma from Train», der in der Zielgruppe auf null Prozent Marktanteil kam. Genau das gleiche gelang The CW bereits beim SuperBowl im Jahr 2008. Den Film sahen im Schnitt 696.000 US-Bürger.
02.02.2009 20:05 Uhr Kurz-URL: qmde.de/32915
Manuel Weis

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SuperBowl

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