«Eisgrab»: Das Erste schickt Petra Schmidt-Schaller in einen Psychothriller

Ein abgelegenes Haus in den Dolomiten wird zum Schauplatz eines gefährlichen Psychospiels, bei dem eine Fremde die Vergangenheit aufwühlt.

Ein abgelegenes Haus in den Dolomiten, eine schwangere Frau und eine Fremde, die offenbar mehr weiß, als sie zugibt: In «Eisgrab – Das Haus am Gletscher» wird ein vermeintlicher Immobilienverkauf zum gefährlichen Psychospiel. Petra Schmidt-Schaller, Henriette Confurius und Andreas Pietschmann übernehmen die Hauptrollen in dem neuen Fernsehthriller, den Das Erste am Samstag, den 12. Dezember 2026, um 20.15 Uhr ausstrahlt. Stephan Rick führte nach einem Drehbuch von Jens Köster Regie.

Im Mittelpunkt stehen Rebecca Geschwendner (Henriette Confurius) und ihr Ehemann Carl (Andreas Pietschmann), die in einem abgelegenen Haus am Rand eines Dolomitengletschers leben. Carl arbeitet als Projektmanager und ist an den Plänen für ein neues Skigebiet beteiligt, von dem er selbst profitieren könnte. Gleichzeitig möchte er das gemeinsame Haus verkaufen, ohne dass die Dorfbewohner davon erfahren. Während er sich mit dem Dorfvorsteher Hermann Schluchtiger (Harald Windisch) und dem Investor Johannes Aumann (Rainer Wöss) trifft, empfängt seine schwangere Frau eine potenzielle Käuferin.

Esther Weiß (Petra Schmidt-Schaller) gibt vor, in dem Anwesen ein Yoga-Retreat eröffnen zu wollen. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich zunächst eine unerwartete Vertrautheit, zumal sie eine Gemeinsamkeit entdecken. Als Esther plötzlich einen Schwächeanfall erleidet, bietet Rebecca ihr an, sich im Gästezimmer auszuruhen. Doch die Besucherin beginnt schon bald, sich mit einer irritierenden Selbstverständlichkeit durch das Haus zu bewegen. Rebecca wird zunehmend misstrauisch, während Carl den Verkauf möglichst schnell abschließen möchte. Besonders beunruhigend ist, dass Esther offenbar mehr über Carl weiß, als sie zunächst preisgegeben hat. Für das Ehepaar beginnt ein gefährliches Spiel, bei dem verdrängte Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht kommen.

Neben dem Hauptdarstellertrio sind Hildegard Schmahl als Vroni, Marcel Heuperman als Richard Lemmer und Johanna Bittenbinder als Wirtin Ilse zu sehen. Weitere Rollen übernehmen Rainer Wöss, Harald Windisch und Erol Nowak. Für die Kameraarbeit zeichnete Henner Besuch verantwortlich, der die verschneiten Berglandschaften nicht nur als eindrucksvolle Naturkulisse, sondern auch als bedrohlichen Schauplatz inszeniert. Die Filmmusik stammt von Tim Schwerdter und Roman Fleischer.

Regisseur Stephan Rick erzählt die Geschichte als hochalpines Kammerspiel, in dem die Abgeschiedenheit des Hauses und die zunehmenden Spannungen zwischen den drei Hauptfiguren im Vordergrund stehen. Die scheinbar idyllische Bergwelt bildet dabei einen deutlichen Kontrast zu den Konflikten, die sich innerhalb des Hauses entwickeln. «Eisgrab – Das Haus am Gletscher» ist nach der Ausstrahlung in der ARD Mediathek verfügbar und soll dort bis zum 12. Dezember 2027 in Deutschland, Österreich und der Schweiz abrufbar bleiben.
04.11.2026 07:44 Uhr Kurz-URL: qmde.de/177190
Fabian Riedner

super
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• Eisgrab – Das Haus am Gletscher

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