Wintersport statt Alltag: Das Erste zeigt vor «Der kleine Lord» stundenlang Live-Sport

Am Freitag, den 18. Dezember, setzt die ARD auf einen ungewöhnlich langen Wintersporttag, bevor am Abend der Weihnachtsklassiker übernimmt.

Der Freitag vor dem vierten Advent steht im Ersten ganz im Zeichen des Wintersports. Obwohl es sich um einen gewöhnlichen Werktag handelt, räumt die ARD den internationalen Weltcups einen großen Teil ihres Tagesprogramms ein. Bereits um 10.25 Uhr beginnt am 18. Dezember 2026 eine umfangreiche «Sportschau»-Strecke mit Ski alpin, nordischer Kombination, Snowboard, Bob und Skispringen. Erst am Abend wechselt der Sender vom sportlichen Schnee zum weihnachtlichen Schnee: Um 20.15 Uhr läuft mit «Der kleine Lord» einer der bekanntesten Weihnachtsfilme des deutschen Fernsehens.

Den Auftakt der Wintersportübertragungen bildet um 10.25 Uhr der Super-G der Frauen aus St. Moritz. Tobias Barnerssoi kommentiert das Rennen aus der Schweiz. Gegen 11.55 Uhr folgt der Super-G der Männer aus Val Gardena, den Bernd Schmelzer begleitet. Damit setzt Das Erste zunächst auf zwei alpine Wettbewerbe, bevor am frühen Nachmittag weitere Wintersportdisziplinen in den Mittelpunkt rücken. Ab etwa 13.40 Uhr steht der Massenstart der Männer in der nordischen Kombination aus Ramsau auf dem Programm. Torsten Püschel übernimmt die Kommentierung. Gegen 14.15 Uhr folgt eine Zusammenfassung des Parallel-Riesenslaloms der Frauen und Männer beim Snowboard-Weltcup in Carezza. Jan Wiecken begleitet die Bilder aus Italien. Anschließend geht es zurück nach Ramsau: Um 15.05 Uhr ist eine Zusammenfassung des Massenstarts der Frauen in der nordischen Kombination vorgesehen, ehe ab 15.15 Uhr das Kombinationsspringen der Frauen gezeigt wird. Für beide Wettbewerbe ist Linda Striebing als Reporterin eingeplant.

Auch der Bobsport erhält einen Platz im Freitagsprogramm. Gegen 15.50 Uhr überträgt Das Erste die beiden Läufe im Monobob der Frauen aus Cortina d’Ampezzo. Eik Galley kommentiert die Wettbewerbe. Bereits um 16.05 Uhr ist erneut die nordische Kombination an der Reihe, diesmal mit dem Springen der Männer aus Ramsau. Ab 16.55 Uhr steht schließlich die Qualifikation der Skispringer beim Weltcup in Engelberg auf dem Programm. Tom Bartels begleitet den Wettbewerb aus der Schweiz.

Um 20.15 Uhr folgt dann mit «Der kleine Lord» ein Film, der seit Jahrzehnten fest zum vorweihnachtlichen Fernsehprogramm gehört. Die britische Produktion aus dem Jahr 1980 erzählt die Geschichte des achtjährigen Ceddie Errol (Ricky Schroder), der mit seiner verwitweten Mutter (Connie Booth) in New York lebt. Als sein Großvater, der wohlhabende Earl of Dorincourt (Alec Guinness), ihn nach England holen lässt, verändert der Junge mit seiner offenen und herzlichen Art allmählich das Leben des verbitterten alten Mannes. Doch als plötzlich Zweifel an Ceddies Stellung als rechtmäßiger Erbe aufkommen, wird die neue familiäre Harmonie auf die Probe gestellt.

Regisseur Jack Gold verfilmte den gleichnamigen Roman von Frances Hodgson Burnett nach einem Drehbuch von Blanche Hanalis. Neben Alec Guinness und Ricky Schroder gehören Eric Porter, Colin Blakely und Rachel Kempson zur Besetzung. Besonders das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller hat dazu beigetragen, dass sich die Verfilmung in Deutschland zu einem festen Bestandteil der Weihnachtszeit entwickelt hat. Wer den Klassiker nicht erst am 18. Dezember sehen möchte, kann bereits vorher auf die ARD Mediathek zurückgreifen. Dort ist «Der kleine Lord» ab dem 27. November 2026 verfügbar und soll in Deutschland bis zum 27. Dezember 2027 abrufbar bleiben.
04.11.2026 07:42 Uhr Kurz-URL: qmde.de/177189
Fabian Riedner

super
schade


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• Sportschau • Der kleine Lord

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