Mit einer mauen Performance holte RTL bereits den zweiten Platz bei den 14-49-Jährigen - der Beweis für eine ganz magere Primetime des Rest-Feldes hinter dem Ersten Deutschen Fernsehen.
Führende Zuschauerzahlen am Samstag für den 15. Geburtstag von
«Klein gegen Groß» im Ersten: Mit insgesamt 4,88 Millionen Zuschauenden und ganz tollen 25,2 Prozent überbot man das vorige Resultat - verfehlte allerdings knapp fünf Millionen, die beispielsweise im Januar erreicht wurden. Dennoch ist die gestrige Leistung nicht zu unterschätzen, da der ZDF-Krimi auf ähnlicher Flughöhe ebenfalls viel Gesamtpublikum band - die Pflaume-Show lag sogar leicht vorne und sicherte somit den Sieg. Die Jüngeren waren sogar in extrem hohem Umfang zu messen - 0,64 Millionen führten zu phantastischen und für die ARD absolut ungewöhnlichen 21,2 Prozent, die selbstredend auch den haushohen Triumph in jener Kategorie markierten.
Leicht dahinter das ZDF mit einem Krimi-Abschied: Der Alexander Held-Abschied bei
«Stralsund» kam insgesamt auf 4,69 Millionen Menschen, der Marktanteil lag bei hohen 22,3 Prozent. Das sind also würdige Zahlen für den letzten Held-Fall, wenngleich die fünf Millionen und der Gesamtsieg dieses Mal verfehlt wurden - die Konkurrenz durch das «Klein gegen Groß»-Jubiläum war aber auch verstärkt. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden derweil nur arg überschaubare Zahlen von 0,11 Millionen und 3,7 Prozent Marktanteil gemessen.
Platz zwei in der jüngeren Kategorie ging an die Kölner von RTL, bei denen
«Harry Potter und der Gefangene von Askaban» ausgestrahlt wurde - allerdings mit einer mauen Performance: Denn dieses Mal kamen lediglich 0,22 Millionen Jüngere auf - blasse 7,3 Prozent wurden nur hervorgebracht. Dass dieses triste Resultat bereits zum zweiten Rang in der linearen Primetime der klassischen Sender langte, zeigt, wie schwach das Rest-Feld hinter der ARD unterwegs war. Insgesamt schalteten Potter übrigens bloß 0,74 Millionen Interessierte ein, die den Anteil auf für RTL desolate 3,7 Prozent setzten. Noch ein bisschen schwächer ProSieben:
«Ghostbusters: Legacy» schalteten nur 0,20 Millionen Jüngere und durchwachsene 6,6 Prozent ein. Insgesamt standen bloß 0,54 Millionen und magere 2,7 Prozent zu Buche.
Keine Schnitte hatte zudem Sat.1 mit einer abermaligen Ausstrahlung von
«Gladiator»: Absolut unbefriedigend die Leistung bei den Jüngeren, von denen 0,15 Millionen zu behäbigen 5,0 Prozent erhoben wurden. Insgesamt sah es ob 0,80 Millionen und 4,1 Prozent wenigstens so ok aus. In der Zielgruppe tatsächlich noch dahinter VOX: Die Deutzer zeigten
«Inferno». Der Streifen erreichte im Schnitt bloß 0,12 Millionen jüngere Interessierte zu einem grottigen Marktanteil von 3,8 Prozent. Am Gesamtmarkt kamen nur 0,58 Millionen beziehungsweise schwache 2,9 Prozent zusammen.
Ähnlich war RTLZWEI knapp dahinter zugegen: Eine Event-Programmierung von der im Streaming bereits gelaufenen
«CoupleChallenge - Halloween Edition» wurde dort gezeigt. Die erste Episode kam insgesamt auf ganz ganz schmale 0,15 Millionen Zuschauende. Der Marktanteil lag bei absolut desolaten 0,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden bloß 0,04 Millionen beziehungsweise ebenfalls massiv bedenkliche 1,2 Prozent Marktanteil gemessen. Die zweite Folge des Abends legte überraschend signifikant zu: Vor allem die 14-49-Jährigen stiegen jedenfalls an auf immerhin 0,12 Millionen und nun zumindest mäßig passable 4,0 Prozent - die Reichweite war trotzdem limitiert. Inklusive der Älteren war zwar ebenfalls eine Aufwärtsbewegung im Einschaltimpuls auszumachen, der sich mit 0,27 Millionen zu 1,3 Prozent allerdings weiter in argen Grenzen hielt. Nach einem Aufmucken in der Vorwoche (4,9 Prozent) wieder ganz ans Ende zurückgefallen Kabel Eins: Die erste Episode
«9-1-1 Notruf L.A.» des Abends kam auf dezimierte 0,05 Millionen Jüngere und nun wieder desaströse 1,6 Prozent. Die zweite Folge machte ob 0,06 Millionen und 1,9 Prozent nichts besser. Insgesamt ließen sich maximal 0,49 Millionen und überschaubare 2,4 Prozent erheben.
© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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