Am 24. November geht es zunächst um Hilfe für psychisch belastete Mütter, anschließend hinterfragt Harald Lesch die Versprechen der Selbstoptimierung.
Das ZDF setzt am Dienstag, 24. November 2026, nach der «frontal»-Dokumentation „Mord ohne Grenzen“ auf zwei weitere dokumentarische Formate. Um 22.15 Uhr läuft der
«37°»-Film „Bevor alles kippt – Hilfe für Mutter und Kind“. Um 22.45 Uhr folgt „Die Lüge der Selbstoptimierung“, die erste Folge des Zweiteilers
«Terra X Harald Lesch».
Filmemacherin Gülseren Sengezer begleitet für «37°» drei Frauen im Berliner Eltern-Kind-Projekt Dyade. Die Einrichtung des psychiatrischen Verbunds Prenzlkomm unterstützt Mütter, deren psychische Belastungen den Alltag mit ihren Kindern erheblich erschweren. Ziel ist es, die Frauen in ihrer Elternrolle zu stärken und eine Inobhutnahme ihrer Kinder möglichst zu verhindern. Die 28-jährige Gina möchte ihrer kleinen Tochter Miley Sicherheit geben und muss sich dafür auch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Eva, 46, versucht nach der zeitweisen Unterbringung ihres Sohnes Luki in einer Pflegefamilie, wieder einen gemeinsamen Alltag aufzubauen. Die 27-jährige Sarah hat eine kleine Tochter und einen Sohn, der derzeit in einem Kinderheim lebt. Sie kämpft darum, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben.
Begleitet werden die Frauen unter anderem von der pädagogischen Leiterin Karoline Janeszewski und der Leiterin des therapeutischen Teams, Karin Giersberg. Der Film zeigt Fortschritte ebenso wie erneute Krisen. Dabei wird auch deutlich, dass die Unterstützung nicht in jedem Fall verhindern kann, dass ein Kind aus der Familie genommen werden muss. Im Streaming-Angebot steht die Dokumentation am 24. November bereits ab 5.00 Uhr bereit und bleibt bis zum 24. Februar 2027 verfügbar.
Anschließend beschäftigt sich Harald Lesch mit der Frage, welche Möglichkeiten die Forschung für ein gesundes und längeres Leben eröffnet. „Die Lüge der Selbstoptimierung“ untersucht die Bedeutung von Muskelaufbau, Ernährung, Lebenswandel und genetischen Voraussetzungen beim Altern. Dabei werden auch die in sozialen Medien verbreiteten Versprechen rund um Proteinshakes, Kreatin, Kollagen und vermeintliche Anti-Aging-Mittel hinterfragt. Ein weiterer Schauplatz ist das Institut für Alternsforschung in Jena. Dort sollen moderne Verfahren der Genanalyse und Genmanipulation helfen, die Mechanismen der Langlebigkeit zu verstehen. Lesch diskutiert mit Fachleuten zugleich die ethischen Fragen: Was geschieht, wenn Möglichkeiten zur Verbesserung des Menschen zur gesellschaftlichen Erwartung oder zum Zwang werden?
Die erste Folge ist bereits ab Montag, 23. November, um 8.00 Uhr im ZDF-Streaming-Angebot abrufbar und bleibt dort bis zum 23. November 2031. Der zweite Teil des Zweiteilers, «Die Wahrheit über den Masterplan Mensch», folgt am Dienstag, 8. Dezember 2026, um 22.45 Uhr im ZDF.
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