Die Vorgeschichte der «Freitag der 13.»-Filme kommt in den ersten elf Tagen auf 1,3 Milliarden gestreamte Minuten und gehört damit zu den erfolgreichsten Eigenproduktionen des Streamingdienstes.
Der amerikanische Streamingdienst Peacock kann einen erfolgreichen Start seiner neuen Horrorserie
«Crystal Lake» vermelden. Die am 15. Oktober 2026 gestartete Produktion erreichte innerhalb der ersten elf Tage insgesamt 1,3 Milliarden gestreamte Minuten. Nach Angaben des Unternehmens ist die Serie damit die vierterfolgreichste fiktionale Peacock-Eigenproduktion seit dem Start der Plattform. «Crystal Lake» erweitert das bekannte «Freitag der 13.»-Universum und erzählt die Vorgeschichte der Filmreihe um den späteren Serienmörder Jason Voorhees.
Auch in den amerikanischen Streamingcharts konnte sich die Serie weit vorne platzieren. In den jüngsten von Peacock angeführten Nielsen-Auswertungen für die Woche ab dem 19. Oktober belegte «Crystal Lake» den dritten Platz unter den Streaming-Originalserien. Ebenfalls auf Rang drei landete die Produktion im Vergleich aller Serien, die sich in ihrer ersten Staffel befinden. Peacock nennt in seiner Mitteilung allerdings keine konkreten Nielsen-Minutenwerte für diese Platzierungen.
Zusätzlich verweist der Streamingdienst auf eine hohe Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken. Innerhalb der ersten 24 Stunden wurden laut einer Auswertung von Sprout Social rund 1,8 Milliarden sogenannte Earned Impressions registriert. Dabei handelt es sich um Sichtkontakte mit Beiträgen und Erwähnungen, nicht um einzelne Nutzer. In den ersten elf Tagen kamen außerdem mehr als 7,6 Millionen Videoaufrufe in sozialen Medien zusammen. Auch bei den Kritikern fand die Serie bislang Anklang: Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes erreichte «Crystal Lake» einen positiven Kritikeranteil von 86 Prozent.
Die Handlung setzt vor den Ereignissen der bekannten Horrorfilme an. Im Mittelpunkt steht die alleinerziehende Mutter Pam Voorhees, die den Tod ihres Sohnes Jason nicht überwunden hat. Der gesundheitlich angeschlagene Junge war knapp ein Jahr zuvor im See der Kleinstadt Crystal Lake ertrunken. Als zwei Fremde vor Pams Haustür auftauchen und Fragen über ihre Vergangenheit stellen, beginnt eine beunruhigende Ereigniskette. Die Bewohner des Ortes müssen sich zunehmend fragen, wer Pam Voorhees tatsächlich ist und welche Geheimnisse sie verbirgt.
Die Hauptrolle übernimmt Linda Cardellini. Zum weiteren Ensemble gehören William Catlett, Devin Kessler, Cameron Scoggins und Gwendolyn Sundstrom. In wiederkehrenden Rollen sind unter anderem Callum Vinson, Nick Cordileone, Joy Suprano, Danielle Kotch und Phoenix Parnevik zu sehen. Entwickelt wurde die Serie von Brad Caleb Kane, der bereits an Produktionen wie «It: Welcome to Derry», «Tokyo Vice» und «Warrior» beteiligt war. Kane fungiert auch als Drehbuchautor, Showrunner und ausführender Produzent.
Die erste Staffel besteht aus acht jeweils rund 60 Minuten langen Episoden. Regie führten Michael Lennox bei den ersten drei Folgen, Celine Held und Logan George bei den Episoden vier bis sechs sowie Quyen Tran bei den abschließenden beiden Folgen. Produziert wird «Crystal Lake» vom Studio A24.
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