Diane Morgan kehrt am 15. November mit «Cunk on Cinema» zurück und stellt Hollywoodgrößen und Filmexperten ungewöhnliche Fragen.
Die Geschichte des Kinos ist voller großer Erfindungen, technischer Revolutionen und künstlerischer Meisterleistungen. Doch Philomena Cunk interessiert sich vor allem für die Fragen, die sich sonst niemand zu stellen traut. In der neuen Comedyserie
«Cunk on Cinema» nimmt die von Diane Morgan verkörperte Kunstfigur die Filmgeschichte auseinander und versucht herauszufinden, woher das Kino eigentlich kommt, warum es überhaupt existiert und weshalb Filme nicht einfach selbst erklären können, was sie wollen. Netflix veröffentlicht die sechs jeweils 15 Minuten langen Episoden am Sonntag, 15. November 2026. In Großbritannien und Irland ist die Produktion bei BBC Two und BBC iPlayer beheimatet, während Netflix die internationale Auswertung außerhalb dieser beiden Märkte übernimmt.
Die neue Serie stammt erneut aus dem Umfeld von Charlie Brooker, der bereits für «Cunk on Earth» und «Cunk on Life» verantwortlich zeichnete und auch als Schöpfer von «Black Mirror» bekannt ist. Diesmal beschäftigt sich Philomena Cunk mit der Entwicklung des Films von der Erfindung der Kamera über die Nouvelle Vague der 1960er-Jahre bis zum Einsatz computergenerierter Bilder. Auch die zunehmende Bedeutung künstlicher Intelligenz für die Filmindustrie wird thematisiert. Dabei bleibt die Figur ihrem bekannten Konzept treu: Mit scheinbar naiven Fragen, absurden Schlussfolgerungen und demonstrativer Ahnungslosigkeit bringt sie ihre Gesprächspartner immer wieder in ungewöhnliche Situationen.
Für die neue Produktion wurden insgesamt 23 Experten und prominente Filmschaffende interviewt. Zu den bekanntesten Gesprächspartnern gehören Regisseur Michael Bay, Schauspieler Benedict Cumberbatch und Filmkomponist Daniel Pemberton. Auch Drehbuchautor Steven E. de Souza, Kameramann Seamus McGarvey und der frühere Präsident der amerikanischen Filmakademie, Castingdirektor David Rubin, kommen zu Wort. Hinzu gesellen sich der britische Filmkritiker Mark Kermode, Filmemacher Mark Cousins und zahlreiche weitere Fachleute aus den Bereichen Filmgeschichte, Wissenschaft und Kultur.
Die Gesprächsrunde reicht dabei weit über Hollywood hinaus. Mit Bryony Dixon vom British Film Institute ist beispielsweise eine Expertin für Stummfilme vertreten, während Jim Dowdall seine Erfahrungen als Stuntkoordinator bei Produktionen wie «Star Wars» und «Indiana Jones» einbringt. Weitere Interviewpartner sind die Filmjournalistinnen Helen O'Hara, Isabel Stevens und Catherine Bray sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener britischer Universitäten. Auch der Physiker Jim Al-Khalili und der Historiker Ashley Jackson, die bereits in früheren Cunk-Produktionen aufgetreten sind, kehren zurück.
Hinter «Cunk on Cinema» steht die Produktionsfirma Pacesetter. Regie führte Al Campbell, während Charlie Brooker gemeinsam mit Ben Caudell, Erika Ehler, Eli Goldstone, Jason Hazeley, Dan Maier, Diane Morgan, Joel Morris, Michael Odewale, Kali Varghese und Sam Ward zum Autorenteam gehört. Als Executive Producer sind Brooker, Jessica Rhoades, Diane Morgan und Sam Ward beteiligt.
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel