Microsoft-Gewinn steigt auf 45,953 Milliarden

In Redmond gibt es wieder ein erfolgreiches Quartal zu feiern: Der Konzern legte im Bereich Künstliche Intelligenz, Serverdienste und Microsoft 365 zu.

Microsoft setzte in den vergangenen drei Monaten 92,279 Milliarden US-Dollar um. Im dritten Quartal des Vorjahres lag der Umsatz hingegen bei 77,673 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn vor Steuern stieg von 34,301 auf 45,953 Milliarden US-Dollar und das Nettoeinkommen verbesserte sich von 27,47 auf 36,629 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz stammt vorwiegend aus Serviceleistungen (77,648 Milliarden US-Dollar). Bei den Produkten wurde hingegen ein Rückgang von 15,922 auf 14,631 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Während OpenAI im dritten Quartal 2023 noch einen Verlust von 3,086 Milliarden US-Dollar auf den Microsoft-Gewinn ausmachte, wurde jetzt ein Plus von 0,207 Milliarden US-Dollar verbucht. Das Unternehmen steigerte die vertraglich gebundenen Aufträge auf 677 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs von 73 Prozent entspricht. Die Investitionen in Sachanlagen wuchsen von 19,39 auf 39,37 Milliarden US-Dollar.

Die Microsoft-365-Cloud, deren Preise erst vor wenigen Wochen angehoben wurden, verbesserte das Quartalsergebnis von 23,694 auf 27,778 Milliarden US-Dollar. Das Azure-Geschäft lag zuletzt bei 33,165 Milliarden US-Dollar; im Juli, August und September 2025 wurden 22,384 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Auch der Suchmaschinen-Umsatz mit Werbung legte von 5,942 auf 6,554 Milliarden US-Dollar zu. Gleichzeitig stagnierte der Umsatz mit Servern bei 8,407 Milliarden US-Dollar; zuvor wurden 8,678 Milliarden US-Dollar verbucht. Auch die Xbox schwächelte mit 5,379 Milliarden US-Dollar aufgrund der hohen Preise; im vergangenen Jahr wurden 5,508 Milliarden US-Dollar eingefahren. Das Geschäft mit Windows-Lizenzen sank von 4,551 auf 3,551 Milliarden US-Dollar.

„Wir bieten unseren Kunden über unser gesamtes Produktportfolio hinweg mehr Leistungsfähigkeit, Auswahl, Kontrolle und Kosteneffizienz“, sagte Satya Nadella, der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer von Microsoft. „Indem wir Unternehmen dabei unterstützen, ihre eigene Intelligenz aufzubauen und zu nutzen, und durch die Sicherheit und den Schutz unserer Agenten Vertrauen gewinnen, setzen wir unsere Innovationen in eine zunehmende Akzeptanz und konkrete Auswirkungen in der Praxis in allen Branchen um.“

„Wir sind stark ins Geschäftsjahr gestartet: Der Umsatz im Bereich Microsoft Cloud belief sich auf 63,9 Milliarden US-Dollar, wobei sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 30 % (31 % bei konstanter Währung) beschleunigte“, sagte Amy Hood, Executive Vice President und Chief Financial Officer von Microsoft. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen sowohl beim Umsatz als auch beim Betriebsergebnis und beim Gewinn pro Aktie.
28.10.2026 21:32 Uhr Kurz-URL: qmde.de/176990
Fabian Riedner

super
schade


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• Quartalszahlen0326

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