Die zentrale Gedenkstunde im Deutschen Bundestag steht 2026 im Zeichen der deutsch-österreichischen Verbundenheit. Das ZDF ist am frühen Sonntagnachmittag live dabei.
Das ZDF überträgt am Sonntag, 15. November 2026, ab 13.30 Uhr die zentrale
«Gedenkstunde zum Volkstrauertag» live aus dem Plenarsaal des Deutschen Bundestages. Die Übertragung steht zeitgleich auch im Streaming zur Verfügung. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bestätigt den 15. November als diesjährigen Volkstrauertag und die zentrale Gedenkstunde im Bundestag.
In diesem Jahr steht die Veranstaltung im Zeichen der deutsch-österreichischen Verbundenheit. Die Hauptrede hält der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Der Volksbund hat dessen Teilnahme und die Gedenkrede ebenfalls angekündigt. Volksbund Braunschweig Im Mittelpunkt sollen die gemeinsame historische Verantwortung Deutschlands und Österreichs sowie das Engagement beider Länder für Frieden und Erinnerungskultur in Europa stehen.
Volksbund-Präsident Wolfgang Schneiderhan begrüßt die Gäste der Gedenkstunde. Darüber hinaus sollen junge Menschen aus Deutschland und Österreich zu Wort kommen. Für die musikalische Gestaltung sorgen der Jugendchor St. Stephan aus Köln und ein Ensemble des Musikkorps der Bundeswehr. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernimmt das traditionelle Totengedenken. Dieses bildet regelmäßig einen zentralen Bestandteil der Gedenkstunde.
Für das ZDF ist die Übertragung kein ungewöhnlicher Termin. In den vergangenen Jahren bewegte sich die Reichweite allerdings auf einem überschaubaren Niveau. 2016 verfolgten 0,49 Millionen Menschen die Gedenkstunde, was einem Marktanteil von 3,2 Prozent entsprach. Zwei Jahre später wurden mit 0,93 Millionen Zuschauern und 6,2 Prozent die stärksten Werte der vergangenen fünf ZDF-Übertragungen erreicht.
2020 waren 0,69 Millionen Menschen dabei, der Marktanteil belief sich auf 5,1 Prozent. 2022 schalteten 0,64 Millionen Zuschauer ein und sorgten für 5,4 Prozent. Zuletzt kam die «Gedenkstunde zum Volkstrauertag» im November 2024 auf 0,48 Millionen Zuschauer und 4,2 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen spielt die Veranstaltung traditionell eine kleinere Rolle. 2024 wurden 0,06 Millionen jüngere Zuschauer und 2,5 Prozent Marktanteil gemessen. 2022 waren es 0,07 Millionen und 2,7 Prozent, während die Übertragung 2020 mit 0,06 Millionen Menschen dieser Altersgruppe auf 1,5 Prozent gekommen war.
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